Nabu Burgdorf-Lehrte-Uetze Nachrichtenarchiv Kinder & Jugend

 

17. November 2012

Besuch beim Haselmausfest

 

p-2012-11-17-01

Die Nussjäger mit ihren Preisen
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Die Naturforscher waren in den letzten beiden Jahren zweimal auf Nussjagd. Dabei wurden angeknabberte Haselnüsse gesammelt und nach Fraßspuren der seltenen Haselmaus untersucht. Leider haben wir bei uns keine Spuren der Haselmaus finden können. Nun ist das Projekt Nussjagd, an der viele hundert Kinder in ganz Niedersachsen beteiligt waren, beendet. Es gab einige Nachweise in Südniedersachsen. Bei uns scheint es aber keine Haselmäuse mehr zu geben.

Zum Abschluss waren die fleißigen Nusssucher zu einen Fest nach Hannover eingeladen. Elf Naturforscher sind der Einladung gefolgt und haben am Fest teilgenommen. Mit der Bahn sind wir gemeinsam hingefahren.

An verschieden Stationen konnten Nüsse bestimmt und Fragen über die Haselmaus beantwortet werden. Es wurde Kuchen gegessen, gemalt, gebastelt und Haselmaus-Anstecker hergestellt. Höhepunkt war dann die große Preisverleihung: Alle Kinder haben für ihren Einsatz wirklich tolle Preise bekommen.

 

7. September 2012

Großes Naturforscherfest

 

p-2012-09-07-01

Die Naturforscher in Grafhorn
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Im letzten Jahr hat die Kindergruppe den NABU-Jugendnaturschutzpreis erhalten. Die Kinder hatten beschlossen, die Hälfte des Preisgeldes für unser Wildbienenprojekt und die andere Hälfte für ein Naturforscherfest auszugeben.

Nun endlich war es soweit. Am späten Freitagnahmittag trafen 40 Naturforscher mit ihren Eltern - insgesamt fast 100 Personen - am Naturfreundehaus Grafhorn ein. Bevor es Essen vom Grill gab, galt noch eine Aufgabe zu erfüllen. Zwei große Puzzles mit Motiven unserer Kindergruppe mussten zusammengesetzt werden. Die einzelnen Teile waren aber über das gesamte Gelände verteilt versteckt und mussten erst einmal gefunden werden. Nach dem Essen war dann Zeit um zu spielen und unseren neuen Schwungschirm auszuprobieren.

Nach Einbruch der Dunkelheit machten sich dann alle mit Taschenlampen auf den Weg in den angrenzenden Wald. Gleich am Eingang begrüßte uns unser altbekannter „Wurzelzwerg“ und hatte einige schwierige Rätsel für die Naturforscher parat. Auf dem Weg durch die Dunkelheit wurden alle Aufgaben gelöst und noch einige versteckte Waldbewohner entdeckt.

 

15. Juli 2012

3. Naturerlebniswochenende der Naturforscher

 

Im dritten Jahr in Folge waren die Naturforscher für ein Wochenende auf Gut Sunder.

Am Samstagmorgen reisten 30 Kinder und einige Eltern, bei heftigem Regen im Bus nach Meißendorf an. Rechtzeitig zur Ankunft wurde das Wetter aber besser, so dass alle trocken in die Strohscheune einziehen konnten. Der kräftige Regen am Nachmittag wurde mit Basteleien und Spielen in der Strohscheune überbrückt, so dass keine Langweile aufkam. Bei schönerem Wetter konnten dann Staudämme gebaut, Frösche gefangen und andere Tiere auf Gut Sunder erforscht werden. Abends wurde ein Lagerfeuer angezündet um darüber Stockbrot zu backen. Spät abends konnten die Kinders dann wählen – eine Nachtwanderung zu den Fledermäusen oder zum Geschichtenvorlesen ins Stroh.

Bevor die Kinder am Sonntagnachmittag von ihren Eltern abgeholt wurde konnten sie noch am Geocaching teilnehmen oder auch weiter am Wasser spielen.

 

1

Bild 1 von 9

Basteln bei Regen...
Foto: Hans-Jürgen Sessner

 

07. Juli 2012

Unkraut oder Blume?

 

p-2012-07-07-01

Die Pflanzen werden bestimmt
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Heute trafen sich die Naturforscher um sommerliche Blütenpflanzen zu erkunden. Am Stadtrand von Burgdorf gibt es eine große Fläche auf der vor einigen Jahren viele heimische Pflanzen angesät wurden.

Die Kinder machten sich auf den Weg um, ausgerüstet mit Gartenschere und Bestimmungstafel, möglichst viele verschiedene Pflanzen zu sammeln. Alle gefundenen Pflanzen wurden dann auf einem großen Tuch ausgebreitet und bestimmt, Einige davon, wie Schafgarbe, Kamille und Wilde Möhre, waren schon bekannt und viele der Kinder wussten auch den passenden Namen. Aber hier wachsen auch seltenere Pflanzen. Natternkopf, Malve und Wegwarte mussten erst, mit Hilfe von Bestimmungstafeln und Büchern, bestimmt werden.

Dann sollten unsere Funde in Blumen und Unkraut aufgeteilt werden. Gar nicht so einfach, denn was ist eigentlich Unkraut?

Nach einige Zeit und einigem hin und her tauschen, lagen meist die Pflanzen mit den hübschesten Blüten bei den Blumen und die unauffälligeren beim Unkraut.

Zum Schluss waren sich aber alle einig, dass alle Pflanzen, ob sie nun für uns schön aussehen oder nicht, eine wichtige Aufgabe in der Natur haben.

 

29. Mai 2012

Ausflug zur Waldstation in der Eilenriede

 

p-2012-05-29-01

An der Haustür des Waldhochhauses
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Hin und wieder unternehmen die Naturforscher auch längere Ausflüge. Heute war die Waldstation, ein Naturerlebnisgelände in Hannover, unser Ziel.

Nach der Ankunft dort – wir sind mit Bahn und Bus hingefahren - haben wir erst einmal einige Erlebnisstationen besucht. So wurden die „Erd-Bauarbeiter“ des Waldes erkundet und der Lebenslauf einer Buche erforscht.

Einer der Höhepunkte des Besuches war aber sicherlich der Aufstieg in das Waldhochhaus, des 32 Meter hoher Holzturmes. An der Haustür konnten wir bei den Bewohnern (unter anderem: Eichhörnchen, Buchfink, Baumpilz und Raupe) klingeln und in ihren Briefkasten schauen. Dann ging es die vielen Stufen hinauf, bis über die Baumwipfel. Belohnt wurden wir mit einem tollen Ausblick über den Wald und die Stadt Hannover. Auf halber Höhe war ein guter Platz für unser kleines Picknick.

Am Nachmittag wurde dann in einem kleinen Teich gekeschert. Mit hochgekrempelten Hosen standen die Naturforscher im Wasser und fischten heraus, was nicht schnell genug flüchten konnte. Die Ausbeute konnte sich sehen lassen. Neben sehr vielen Molchen und Schnecken, waren das Wasserskorpione und Larven von Käfern, Libellen und einer Köcherfliege.

 

12. Mai 2012

Naturforscher auf Schatzsuche

 

p-2012-05-12-01

Der Schatz ist gefunden
Foto: Hans-Jürgen Sessner

In unserem Wald soll ein Schatz versteckt sein? 23 Kinder machten sich auf den Weg um ihn zu finden. Aber so einfach ist das gar nicht. Dafür mussten erst einige Aufgaben gelöst werden.

Als Erstes waren Spuren zu finden, die zeigten welcher Weg in den Wald der richtige war. Dann mussten einige Bodenlebewesen und Blätter verschiedener Bäume gesucht werden. Nach weiteren Aufgaben wurde es dann richtig schwierig: Es galt einen „gefährlichen“ Fluss mit Krokodilen darin zu überqueren. Als Hilfsmittel gab es nur ein Seil. Aber Naturforscher wissen sich zu helfen. Sie spannten das Seil zwischen zwei Bäume und hangelten sich hinüber.

Dann endlich war das Gebiet erreicht wo der Schatz sein sollte und alle machten sich auf die Suche. Hinter einem morschen Baumstumpf war wirklich eine kleine Schatztruhe versteckt. Darin gab es für jeden Schatzsucher ein kleines Vogelbuch und etwas Süßes.

 

10. März 2012

Nistkastenkontrolle im Stadtpark

 

p-2012-03-10-01

Jeder möchte gerne auf die Leiter
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Zu den regelmäßigen Aufgaben unserer Naturforscher gehört auch die Kontrolle und Reinigung unsrer Nistkästen in den Stadtparks von Burgdorf und Lehrte. Die Kästen in Lehrte wurden noch im letzten Herbst gereinigt. Jetzt Anfang März war es höchste Zeit auch in Burgdorf die alten Nester zu entfernen, um Platz für die neue Brut zu schaffen.

In den meisten kontrollierten Kästen waren Meisennester zu finden, in vielen davon hatten Mäuse überwintert, das Meisennest mit vielen Blättern überbaut und Futter eingetragen. In einem davon konnten wir auch wieder zwei Waldmäuse antreffen. Um das alte Nistmaterial zu entnehmen mussten die beiden zuerst einmal vorsichtig „an die Luft gesetzt werden“. Der Kasten wurde abgenommen und dicht über den Boden gehalten, bis die Mäuse herausspringen konnten. Nach einigen Schrecksekunden verschwanden sie dann im Laub unter unseren Füßen.

In den Fledermauskästen konnten wir leider weder Fledermäuse noch Spuren von ihnen finden. In einem hatten im letzten Jahr Wespen, in eine anderen Hornissen ihre Wabennester gebaut.

In einem abschließenden Spiel konnten die Kinder dann noch, wie Meisen, Raupen – bei uns waren es bunte Wollfäden- als Futter für ihre Jungen suchen. Alle nicht entdeckten Fäden werden wir wohl im Nächsten Jahr in den Meisennestern wiederfinden.

 

(Archiviert von unserer Seite "Kindergruppe Naturforscher")