Nabu Burgdorf-Lehrte-Uetze Nachrichtenarchiv Kinder & Jugend

 

19. Oktober 2011

Ausflug ins Wisentgehege

 

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Rundgang mit der Gehegeschule
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Zum Abschluss unseres „Waldherbstes“ sind die Naturforscher ins Wisentgehege gefahren.

Morgens ging es mit Bahn und Bus gemeinsam nach Springe. Dort angekommen wurden wir von Frau Tripke von der Gehegeschule in Empfang genommen. Sie hatte ein spannendes Programm für die Kinder vorbereitet, bei dem es um Wisente und Hirsche und um den Unterschied zwischen Hörnern und Geweihen ging.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause und einem Besuch auf dem Spielplatz blieb noch Zeit um die anderen Tiere im Gehege zu erkunden. Der Höhepunkt des Tages war sicherlich die Greifvogelvorführung auf dem Falknerhof. Dort flogen Falken, ein Adler und ein Uhu direkt über unsere Köpfe hinweg. Obwohl wir 6 Stunden im Wisentgehege waren, konnten wir doch nicht alles dort entdecken. Daher werden wir sicherlich wiederkommen.

 

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08. Oktober 2011

Mit der Waldführerin unterwegs

 

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So sieht das Fell eines Wildschweines aus
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Mehr als 20 Naturforscher haben sich in der auf den Weg gemacht um die großen Tiere des Waldes kennen zu lernen. Unsere Waldführerin Frau Niklas hatte alles nötige dazu mitgebracht: Knochen und Geweihe von Reh und Hirsch, das Fell eines Wildschweins, interessante Federn und tolle Spiele.

Aber zuerst wurde gelernt wie man sich im Wald bewegt ohne die Tiere dort zu sehr zu stören. Denn wer laut und hastig durch den Wald läuft wird dort nicht viel beobachten können. So ging es gemeinsam durch den Wald und Frau Niklas stellte uns wichtige Bewohner des Waldes vor. Zwischen allen Erklärungen und Beobachtung gab es immer wieder spannende Spiele. Und nebenbei haben wir viele Dinge entdeckt, die wir alleine sicherlich nicht gefunden hätten: Eine Stelle an der ein Reh geschlafen hat und einen Baum an dem sich Wildschweine Ihr Fell gerieben haben.

Dieser Vormittag im Wald bleibt uns allen bestimmt lange in Erinnerung.

 

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24. September 2011

Junge Bäume, alte Bäume, tote Bäume

 

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Ein alter Baumstamm wird untersucht
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Heute fand unser Naturforschertreffen in einem Wald statt, in dem wohl schon sehr lange nicht mehr aufgeräumt wurde. Überall lagen alte, schon etwas vermoderte Baumstämme herum und einige abgestorbene Bäume ragten noch in den Himmel. Alles sah ein wenig unordentlich aus.

Doch gerade dieser Wald entpuppte sich als Fundgrube für verschiedene Tier- und Pflanzenarten: Auf alten Baumstubben wuchsen Pilze, Moose und Flechten. Unter der Rinde eines alten Eichenstammes fanden wir große Mengen an Asseln, Tausendfüßern und Käferlarven. Ein toter, noch aufrecht stehender Baum war mit „Holzwurmlöchern“ übersät. In einigen hatten Wildbienen ihre Nester gebaut. Und im oberen Teil des Baumes hatte ein Specht viele Baumhöhlen hineingehämmert. Vielleicht hat er In einer davon seine Jungen großgezogen? In anderen könnten andere Vögel oder Fledermäuse leben.

Als wir zum Schluss noch einige ganz kleine Bäume entdeckten, die auf einem Stapel alter Baumstämme wuchsen, wussten alle, dass Totholz gar nicht so tot ist, sondern voller Leben steckt.

 

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22. September 2011

NABU-Kindergruppe erhält Naturschutzpreis

 

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Überreichung des Preises durch NABU-Landesgeschäftsführerin Gabriele Köppe (li) und Krista Strahl (re)

Die Naturforscher, die Kindergruppe des NABU Burgdorf, Lehrte, Uetze haben den 1. Preis des Dr. Strahl NABU-Jugendnaturschutzpreis erhalten. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Wildbieneninseln“, bei dem die Kinder derzeit 2 Flächen betreuen und diese als Lebensraum für Wildbienen erhalten und entwickeln. Das Projekt beinhaltet Pflegeeinsätze, Bau von Nisthilfen und Beobachtung von Bienen und Blütenpflanzen. Als Preisgeld erhält die Kindergruppe dafür 500€.

Anlässlich der Landesvertreterversammlung des NABU Niedersachsen hat der Gruppenleiter Hans-Jürgen Sessner den Preis stellvertretend für die "Naturforscher" in Empfang genommen. Beim nächsten Treffen an der Wildbieneninsel im Burgdorfer Stadtpark wird er dann offiziell an die Kinder übergeben. Dort wird dann auch gemeinsam beraten, wie das Preisgeld verwendet werden soll.

Der ehemalige NABU-Vizepräsident Dr. Fedor C. Strahl hat den Preis anlässlich seines 75. Geburtstags gestiftet. Er wollte mit diesem Preis die junge Generation ermutigen sich für den Erhalt von Natur und Landschaft einzusetzen. Nach seinem Tod hat sich seine Frau Krista Strahl bereiterklärt den Preis fortzuführen.

 

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10. September 2011

Große Nachtwanderung im Burgdorfer Holz

 

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Gleich wird es dunkel

Am Samstagabend, in der Dämmerung, trafen sich 35 Naturforscher und viele Eltern am Rand des Burgdorfer Holzes.

Heute sollte der Wald einmal im Dunkeln erlebt werden. Beim letzten Abendlicht ging es auf einen langen Waldweg. Unterwegs wurde mehrmals angehalten und nach Geräuschen und Tierstimmen gehorcht. Da die gossen Tiere des Waldes sich nicht hören ließen, wurden Stimmen „vom Band“ vorgespielt die dann geraten werden mussten. Wer weiß schon, wie ein Reh ruft oder wie eine Waldohreule klingt?

In einem Waldstück, gleich neben dem Weg, wurden mit Taschenlampe und Becherlupe voller Begeisterung Käfer, Spinnen, Tausendfüßer und andere nächtliche Bodenbewohner gesammelt. Plötzlich entdeckten die Kinder in einem Seitenweg ein seltsames Licht. Natürlich mussten wir in diesen Weg einbiegen und nachschauen was das war. Neben einer Kerze saß ein Wurzelzwerg und hatte einen Brief für die Naturforscher dabei. Darin schrieb er, dass Wurzelzwerge alte Bäume und Wurzeln zum Leben brauchen, und bat die Kinder beim Schutz der Wälder zu helfen.

Auf dem Rückweg leuchteten am Wegrand viele Glühwürmchen. So etwas hatte bisher kaum eines der Kinder gesehen. Am Waldrand zurückgekehrt gab es noch ein besonderes Schauspiel: Wie bestellt, kreiste eine Fledermaus immer wieder dicht über unseren Köpfen und war im Taschenlampenlicht toll zu sehen und im Fledermausdetektor zu hören. Mehr

 

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25. Juni 2011

Wildbienenforscher im Stadtpark unterwegs

 

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Was blüht denn hier?
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Trotz kühlem und regnerischem Wetter hatten sich 13 Naturforscher eingefunden, um im Stadtpark die Bienen zu erforschen. Erste Station war die Blumenwiese im Stadtpark. Hier waren aber nur einige Hummeln zu sehen, denn die anderen Wildbienen lieben es warm und sonnig. Um doch einige Bienen zu finden, wurde ein kleiner Trick verraten. Einige kleine Wildbienen verstecken sich nachts und bei Regenwetter in den Blüten von Glockenblumen. Die blauen Blüten waren auf der bunten Wiese schnell gefunden, und in einigen der Blüten schliefen tatsächlich winzige Bienen. Dann ging es dadurch den Park Richtung Wildbieneninsel. Unterwegs konnten die Kinder in einem Spiel selber erfahren, wie mühsam das Sammeln von Pollen für Bienen sein muss.

An der Wildbieneninsel angekommen wurden zwei Gruppen gebildet. Die erste Gruppe machte sich, mit fachkundiger Hilfe, an das Bestimmen der Blütenpflanzen auf dem Hügel. Erstaunlich wie viele verschiedene Pflanzen hier, im Gegensatz zum Rest des Parks, blühen. Die andere Gruppe suchte nach Bienen und versuchte sie zu beschreiben. Wegen des schlechten Wetters waren aber auch hier nur wenige Wildbienen unterwegs. Vor allem waren verschieden Arten Hummeln auf den Blüten zu finden. Nur an den Bohrungen im großen Baumstamm waren wenige Wildbienen mit dem Nestbau beschäftigt.

Da in unserem kleinen Wildbienenhotel bereits in fast alle Bohrungen schon Nester gebaut waren haben wir darunter noch zwei neue, gebohrte Holzscheiben angeschraubt. Bestimmt werden diese in den nächsten Wochen noch besiedelt.

 

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11. Juni 2011

Naturerlebniswochenende auf Gut Sunder

 

Zum zweiten Mal verbrachte unsere NABU Kindergruppe ein Naturerlebniswochenende auf dem NABU-Gut Sunder. Gemeinsam mit Kindern aus Burgwedel und Langenhagen gab es von Samstagvormittag bis Sonntagnachmittag viel Spaß in der Natur und keine Langeweile.

Nach einer kleinen Erkundungsrallye über das Gut stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Ob Keschern am Bach, Exkursionen mit der Becherlupe in den Wald oder Käfer fangen auf der Wiese. Für jeden war das Passende dabei. Der Samstagabend wurde am Lagerfeuer verbracht und als es dann ganz dunkel war konnten die Fledermäuse von Gut Sunder beobachtet werden. Übernachtet wurde gemeinsam in der gemütlichen Strohscheune.

Zum Abschluss erhielten alle teilnehmenden Kinder ihre Gut Sunder-Urkunde und waren sich einig, dass wir im nächsten Jahr alle wieder hier sein werden.

 

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Spielerisch lernen
Foto: Hans-Jürgen Sessner

 

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14. Mai 2011

Bienennester gerettet

 

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Bienennester werden gerettet
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Eigentlich wollten wir nach der Vogelzählung im Burgdorfer Stadtpark noch unsere Wildbienen beobachten. Aber als wir an der Wildbieneninsel eintrafen gab es eine böse Überraschung. Alle unsere dort angebrachten Nisthilfen waren beschädigt und der mit vielen Löchern versehene Zaunpfahl war verschwunden. Die Schilfhalme und Bambusröhrchen waren herausgerissen worden und lagen zerstreut unter den Nisthilfen. Da aber in vielen von ihnen aber schon Nester von Wildbienen angelegt waren wurde eine Rettungsaktion nötig.

Alle gemeinsam sammelten die Halme und Röhrchen ein und suchten die mit den Nestern heraus. Die meisten waren mit Lehm verschlossen. In einigen hatten aber auch Blattschneidebienen ihr Nest gebaut. Sehr schön war der Verschluss aus kleinen Blattstücken zu sehen.

Die geretteten Bienennester werden jetzt in das große Wildbienenhotel eingebaut, wo sie hoffentlich sicherer sind.

Und auch der alte Zaunpfahl wurde wieder gefunden. Er lag im Gebüsch und wurde wieder auf der Insel aufgestellt.

 

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14. Mai 2011

Große Vogelzählung im Stadtpark

 

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Im Gebüsch sind Vögel schwer zu entdecken
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Jedes Jahr im Mai veranstaltet der NABU die Stunde der Gartenvögel. In diesem Jahr wollten nun auch die Naturforscher mitmachen. Am Samstagvormittag fanden sich 20 Kinder und einige Erwachsene zum Beobachten und Zählen der Vögel ein.

Nach einer kleinen Vorstellung der häufigsten Vögel gingen die Teilnehmer dann in kleinen Gruppen, ausgerüstet mit Ferngläsern, Bestimmungshilfen und Schreibzeug, auf die Pirsch durch den Park. Jeweils ein Erwachsener begleitete die Kinder auf ihrem Weg durch den Park und unterstützte bei der Suche. Recht einfach war es auf den Rasenflächen Amseln, Stare und Drosseln zu finden und die Enten auf der Aue und den Teichen waren auch nicht zu übersehen. Viel schwieriger war aber die kleinen Vögel in Büschen und Bäumen zu entdecken. Da mussten alle sehr genau hinsehen und so mancher Vogel war schon wieder verschwunden bevor er bestimmt werden konnte.

Aber nach etwa einer Stunde standen dann 90 Vögel aus 25 verschiedenen Arten auf den Listen der Kinder.

Am Nachmittag oder am Sonntag wollten dann die meisten Kinder, im heimischen Garten mit ihren Familien, noch einmal Vögel zählen und die Ergebnisse zum NABU schicken. Mehr

 

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26. März 2011

Auf der Suche nach der Haselmaus

 

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Die fleißigen „Nussjäger“
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Die Haselmaus ist gar keine richtige Maus, sondern ein Verwandter des Siebenschläfers. Sie ist sehr selten, sehr scheu und nur nachts unterwegs. Daher hat auch kaum jemand schon einmal eine echte Haselmaus beobachtet. Auch die Experten wissen nicht genau, wo bei uns in Niedersachsen noch welche vorkommen.

Deshalb wollten wir mithelfen und beteiligen uns an der “Großen Nussjagd“. Und das geht so: Die Lieblingsspeise der Haselmaus sind Haselnüsse. An den Spuren, die an den Nussschalen zu finden sind, können wir feststellen, ob sie von einem Vogel, einem Eichhörnchen, einer „richtigen“ Maus oder eben von einer Haselmaus gefressen wurde.

Mit 36 Kindern ging es dann in „unseren“ Wald. Unter Haselnusssträuchern, die jetzt im Frühjahr durch ihre auffälligen Kätzchen gut zu finden sind, wurde eifrig gesucht. Alle Funde wurden genau notiert und untersucht. Leider waren aber keine, von einer Haselmaus angenagten dabei. Vielleicht werden wir es im Herbst in einem anderen Waldstück noch einmal versuchen. Mehr

 

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26. Februar 2011

Kindergruppe pflegt die Wildbieneninsel

 

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Alle packen kräftig mit an
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Heute gab es auf unserer Wildbieneninsel richtig etwas zu tun: Gemeinsam sollten Sträucher und kleine Bäume ausgerissen oder ausgegraben werden.

Die Kinder, die bei der Vorstellung der Insel im September dabei waren, wussten natürlich genau warum. Denn eigentlich müssten wir als kleine Naturschützer ja Sträucher pflanzen. Aber hier auf der Wildbieneninsel soll der Lebensraum für die Bienen verbessert werden. Und da brauchen wir möglichst viele Blütenpflanzen. Die Weiden und kleine Ahornbäume würden bald einen kleinen Wald bilden und dann würden unsere Wildbienen dort verschwinden.

Leider war der Boden aber durchgefroren und wir konnten die Sträucher nur abschneiden. Mit 30 Kindern ging es an die Arbeit und schnell hatte sich eine Menge Stauchschnitt angehäuft. Anstatt ihn abzutransportieren wurde daraus ein kleiner Haufen aufgeschichtet und mit Laub bedeckt. Vielleicht überwintert dort im nächsten Jahr ein Igel.
Und was können wir jetzt noch für die Bienen tun? Außer Nahrung brauchen die Bienen auch Nistplätze. Und viele Bienen bauen ihre Nester in Löchern in Holz.

Auf unserer Insel gibt es einen großen, alten Baumstamm. Also wurden hier viele Löcher, mit verschiedenen Durchmessern hineingebohrt. Und ganz oben auf der Insel wurde noch ein alter Zaunpfahl, ebenfalls mit reichlich Bohrlöchern versehen, eingraben. In ein paar Wochen sollten die ersten davon bewohnt sein.
Da am Ende noch etwas Zeit war, gab es noch eine kleine Aufgabe: Es sollte noch die genaue Lage der Insel im Stadtpark und deren Größe ermittelt werden. Mit Zollstock, Maßband und einer langen Schnur wurden alles ausgemessen und in einen Vordruck eingetragen.

 

 

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12. Februar 2011

Winterbesuch bei den Fledermäusen

 

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Gleich geht’s in den Fledermausbunker
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Fledermäuse halten ihren Winterschlaf meistens an sehr verborgenen Plätzen. Kaum jemand hat schon einmal eine von ihnen dabei gesehen. Und das ist eigentlich auch gut so, sollen sie doch möglichst nicht gestört werden.

Für unsere Kindergruppe haben wir aber einmal eine Ausnahme gemacht und einen unserer Fledermausbunker geöffnet. Nach einer kurzen Einführung, bei der erklärt wurde warum die Tiere Winterschlaf halten und wie sie das machen, ging es dann - ganz leise - in kleinen Gruppen in den Bunker. Mit der Taschenlampe wurde in alle Löcher der dort angebrachten Hohlblocksteine geleuchtet. Es ist gar nicht so einfach die kleinen Tiere darin zu erkennen. Aber zum Schluss waren 7 Fledermäuse gefunden. Zwischendurch konnten die Kinder ihr Wissen über Fledermäuse in einem kleinen Rätsel testen und sich „ausgestopfte“ Fledermäuse ansehen. Und allen denen dabei kalt geworden war, wärmten sich im „Fledermausspiel“ wieder etwas auf.

 

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22. Januar 2011

Kleine Bienen – ganz groß

 

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Wie sehen Wildbienen aus und wie leben sie?
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Unter dem Titel „Kleine Bienen – ganz groß“, drehte es sich beim ersten Naturforschertreffen im neuen Jahr alles um das Leben dieser interessanten Insektengruppe.

Als Vorbereitung für die Beobachtungen an der Wildbieneninsel, sollte einerseits ein gewisses Grundwissen vermittelt, andererseits das Interesse der Kinder an diesen wirklich faszinierenden Tieren geweckt werden.

In einem gut halbstündigen Bildervortrag wurden die Bienen, ihr Lebensraum und ihr Verhalten vorgestellt. Zur Auflockerung konnten zwischendurch, aus Erlenzapfen, Papier und Wolle, kleine Bienen gebastelt werden.

In einem spielerischen Flug durch verschiedene Lebensräume, konnten sich die Naturforscher in Bienen hineinversetzen und schauen, wie ein guter Lebensraum aussehen kann. Bei vielen Blüten und Nistmöglichkeiten wurde kräftig gesummt. Bei weniger geeigneten Lebensräumen wurde nur leise oder auch gar nicht gesummt. Zum Schluss konnten die Kinder noch selber forschen:

An einigen bewohnten Nisthilfen wurden mit der Lupe die verschiedenen Nestverschlüsse betrachtet. In Schaukästen mit Kunststoffröhrchen gab es die kunstvollen Nester von Mauerbienen und Blattschneiderbienen zu beobachten. Und einige, in kleinen Plastikdosen mitgebrachten, Bienen wurden untersucht. Hier konnten alle sehr gut der Unterschied zwischen Beinsammler- und Bauchsammlerbienen erkennen.

 

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