Nabu Burgdorf-Lehrte-Uetze Nachrichtenarchiv Kinder & Jugend

 

28. Dezember 2010

Stadtparktiere im Schnee

 

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Vögel füttern macht Spaß

Dieser Winter begann sehr früh und war bisher sehr kalt und schneereich. Grund genug in einer Ferienpass-Aktion zu erkunden, wie die Tiere im Stadtpark mit diesem Wetter zurechtkommen. 22 Kinder machten sich, warm angezogen, auf den Weg.

Gleich hinter dem Schloss hatte ein Vogelfreund eine Menge Meisenknödel und kleine Säckchen mit Nüssen aufgehängt. Hier waren Amseln, Buchfinken und verschiedene Meisen gut beim Fressen zu beobachten. Zwar sind unsere Wildtiere gut an unser Klima angepasst, aber gerade wenn lange Schnee liegt fällt es vielen Tieren schwer Nahrung zu finden. Deshalb hatten auch wir eine große Tüte Vogelfutter und viele Meisenringe dabei. Begeistert hängten die Kinder die Ringe in die Bäume und versteckten das Futter in den Ritzen eines umgestürzten Baumes. Aber nicht alle Vögeln können wir mit Vogelfutter helfen, da sie auch im Winter hauptsächlich Insekten und Spinnen fressen. So zum Beispiel Zaunkönig und Baumläufer. Ihnen können wir nur helfen, wenn wir den Park und unsere Gärten naturnah gestalten und alte Bäume, auch abgestorbene und umgestürzte, erhalten.

Unterwegs konnten wir an den Spuren im Schnee feststellen, dass es im Park viele Kaninchen gibt. Da auch diese bei viel Schnee nur schwer an ihre Nahrung kommen können, haben wir für sie einen kleinen Nahrungsvorrat aus Heu und Möhren angelegt. Mehr

 

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27. November 2010

Naturforscher-Pflanzaktion

 

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Mit vereinten Kräften…
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Heute waren unsere Naturforscher zu einer Pflanzaktion auf unserer Streuobstwiese in Lehrte eingeladen. Vor zwei Jahren wurde hier, neben vielen Obstbäumen, auch eine Wildfruchthecke gepflanzt. Aber einige der Sträucher sind nicht angewachsen, einige andere wurden abgefressen.

Als die Kinder eintrafen, lagen die Sträucher schon bereit. Gemeinsam gingen wir an der Hecke entlang und suchten nach Lücken. Dann wurde jeweils ein Loch gegraben, ein Strauch hineingehalten, Erde eingefüllt und festgetreten. Mit einigen Sträuchern die übrig geblieben waren, wurde die Hecke noch etwas verlängert.

Noch sind die Sträucher recht klein und die Hecke ist nicht geschlossen. Aber in einigen Jahren wird die Hecke ein wertvoller Lebensraum für die Bewohner der Streuobstwiese sein und viele verschiedene Tiere werden hier ihre Nahrung finden. Wir wollen die Wiese auch weiterhin mit der Kindergruppe besuchen und nachschauen wie unsere Hecke wächst und gedeiht.

 

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23. Oktober 2010

Wildpflanzen ausgesät

 

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Herbstlicher Besuch unserer Wildbieneninsel
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Im Anschluss an die jährliche Kontrolle der Nistkästen im Stadtpark traf sich die Kindergruppe noch einmal an ihrer Wildbieneninsel. Zuerst erklärten unsere älteren Naturforscher den Kindern, die unsere Wildbieneninsel noch nicht kannten, was es mit der Insel auf sich hat und was wir dort vorhaben.

Auf einigen unbewachsenen Stellen des Hügels haben die Kinder dann gesammelte Samen von Wildkräutern, wie wilder Möhre, Flockenblumen, Königskerze und Glockenblumen ausgesät. Vielleicht gehen einige davon auf und erhöhen die Vielfalt der Pflanzen und damit auch die der Bienen in den nächsten Jahren.

Außerdem wurde gemeinsam überlegt eine kleine Informationstafel aufzustellen, auf der Besucher des Stadtparks erfahren können, was die Kindergruppe hier unternimmt. Die meisten Kinder waren aber dagegen weil sie befürchten, dass unsere Insel dann zu auffällig wird und vielleicht etwas kaputt gemacht wird.

 

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11. September 2010

Projekt Wildbieneninsel gestartet

 

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Startschuss für Wildbieneninsel
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Heute fiel im Burgdorfer Stadtpark der Startschuss zum Projekt Wildbieneninsel.

Dazu trafen sich 25 junge Teilnehmer der NABU Kindergruppe auf dem Naturspielplatz im Stadtpark. Auf einem Hügel dort hatten wir bereits im Frühjahr eine kleine Beobachtungsfläche angelegt und mehrmals die dort vorkommenden Tiere und Pflanzen beobachtet und bestimmt.

Heute stellten die Gruppenleiter zunächst die Idee der Wildbieneninsel vor: Der Hügel im Stadtpark soll von den Kindern gepflegt und für Wildbienen erhalten und noch attraktiver gemacht werden.

Gleich ging es an die Besichtigung unseres neuen „Naturschutzgebietes“. Deutlich sind die Weiden und Ahornsämlinge zu erkennen, die in der nächsten Zeit aus der blühenden Insel einen kleinen Wald machen würden. Aber auch einige Blütenpflanzen, wie Disteln, Schafgarbe und Rainfarn waren noch zu sehen und es wurden schon erste Pläne gemacht, was wir hier unternehmen können.

Mit unserer Hilfe können Wildbienen hier noch für viele Jahre ihren Lebensraum finden. Mehr

 

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11. September 2010

Naturforscher-Stadtparkrallye

 

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Ob wohl alles richtig war?
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Wie viele Inseln gibt es im großen Stadtparkteich, welchen Umfang hat der Baum dort und wer hat an dem Fichtenzapfen geknabbert?

Das waren nur drei von vielen Aufgaben, die auf der Naturforscher-Rallye zu lösen waren. 25 Kinder wurden mit Aufgabenzettel, Klemmbrett und Stift ausgerüstet und zogen dann in kleinen Gruppen durch den Park. Vereint versuchten sie die, manchmal nicht ganz einfachen, Fragen zu beantworten. Hier war Wissen über die Natur, aber auch Einfallsreichtum gefragt. Doch bei besonders kniffeligen Fragen war meistens auch eine kleine Hilfe in der Nähe zu finden.

Zum Schluss hatten alle Gruppe ihren Aufgabenzettel vollständig ausgefüllt und es ging an die Auflösung. Alle machten es sich auf den Baumstämmen des Spielplatzes bequem und gingen die Fragen noch einmal durch. Alle Gruppen hatten alles richtig beantwortet. Im nächsten Jahr müssen die Aufgaben wohl noch etwas schwieriger werden.

 

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22. August 2010

Naturforscher im Stroh

 

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Wir waren dabei, beim Naturerlebnis-Wochenende auf Gut Sunder
Foto: Hans-Jürgen Sessner

 

15 Kinder unserer NABU-Kindergruppe, sowie 16 weitere aus den benachbarten Gruppen Langenhagen und Burgwedel, haben ein spannendes Naturerlebnis-Wochenende auf dem NABU Gut Sunder verbracht.

Während der Anreise im Bus am Samstagmorgen, hieß es erst einmal für alle Teilnehmer sich gegenseitig kennen zu lernen. Auf dem Gut angekommen wurde gleich das dortige Strohhotel bezogen. Denn übernachtet werden sollte diesmal ganz abenteuerlich: gemeinsam im Stroh.

Dann gab es eine kleine „Rallye“ über das Gelände des Gutes, um die neue Umgebung zu erkunden. In kleinen Gruppen mussten kniffelige Fragen zum Gut und zur Natur dort beantwortet werden. Der Nachmittag wurde zumeist am Wasser verbracht. Es wurde gekeschert und Fische, Wasserinsekten, Frösche und sogar einige Ringelnattern gefangen. Besonders viel Spaß machte es einigen Kindern Staudämme in einem Bach zu bauen. Auf Gut Sunder ist dies ausdrücklich erlaubt. Am Abend haben dann alle gemeinsam gegrillt, bevor es auf eine Nachtwanderung zur Beobachtung von Fledermäusen ging. Wir konnten einige Fledermäuse beobachten und mit unseren Detektoren auch hören, die aus einem Fledermauskasten an einer Scheune ausflogen.

Spät abends waren dann alle wirklich müde, aber die großen Betten aus Stroh warteten ja bereits.

Am nächsten Morgen ging es noch auf eine Wiese und in den Wald um dort Insekten zu finden und zu beobachten. Nach dem Mittag wurden die Kinder von ihren Eltern abgeholt. Natürlich mussten alle den Erwachsenen noch zeigen, wo sie übernachtet hatten und was sie an den beiden Tagen so erlebt hatten. Das Wochenende auf Gut Sunder hat allen so gut gefallen, dass wir es im nächsten Jahr gerne wiederholen wollen.

 

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12. August 2010

Unsere Wildbieneninsel im Stadtpark

 

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Eine kleine, blühende Insel im Stadtpark
Foto: Hans-Jürgen Sessner

 

Die Wildbieneninsel ist ein kleiner Hügel auf einem Naturspielplatz im Burgdorfer Stadtpark. Dieser Hügel ist beim Bau des Spielplatzes entstanden und nie bepflanzt worden. Trotzdem (oder gerade deshalb) haben sich dort nach kurzer Zeit viele blühende Pflanzen angesiedelt. Auf dem umgebenden, kurz gemähten Rasen sieht der Hügel aus wie eine kleine, blühende Insel.

Und wo so viele Wildpflanzen vorhanden sind, gibt es natürlich auch eine reiche Insektenwelt. Besonders auffällig sind die zahlreichen Wildbienen, die man dort im Sommer an den Blüten beobachten kann.

Aber seit einiger Zeit beginnen Sträucher und kleine Bäume die blühenden Pflanzen zu verdrängen. Damit verschwindet langsam auch die Nahrung für die Bienen.

Die Kindergruppe hat nun die Aufgabe unsere Insel als Lebensraum für die Wildbienen zu erhalten oder vielleicht sogar noch interessanter zu gestalten.

Um die richtigen Schritte zum Schutz der Wildbienen zu ergreifen, muss natürlich erste einmal einiges über Wildbienen, Blütenpflanzen und die Zusammenhänge zwischen beiden erforscht werden. Wie leben die Bienen überhaupt, welche Blumen mögen sie und wo bauen sie ihre Nester? Aus diesem Wissen ergeben sich dann die weiteren Schritte zu Gestaltung. der Wildbieneinsel, wie zum Beispiel das Entfernen von Bäumen und Sträuchern, das Einbringen neuer Wildpflanzen oder der Bau von Nisthilfen. Weitere Ideen werden sich sicherlich im Laufe der Beobachtungen ergeben.

 

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31. Juli 2010

Stadtparksafari in Lehrte

 

Stadtparksafari in Lehrte

Mit Schmetterlingsnetz und weißem Tuch

Der NABU bot heute zum ersten Mal eine Ferienpassaktion in Lehrte an.

Für die 16 jungen Teilnehmer galt es die kleinen Bewohner des Stadtparks in Lehrte zu finden und kennen zu lernen. Vorab wurden „Fahndungsfotos“ verteilt, auf denen Käfer, Biene, Spinne und Co. abgebildet waren. Dann ging es los auf die Suche nach ihnen. Einige, wie Hummeln oder Grashüpfer, waren recht häufig und wurden schnell gefunden. Für andere mussten schon kleine Tricks angewendet werden. So kam auf einer kleinen Wiese ein Schmetterlingsnetz zum Einsatz, andere Tiere wurden von Zweigen geschüttelt und mit einem weißen Tuch aufgefangen. Als Abschluss wurde noch Laub unter einem Baum gesammelt und in ein großes Sieb gegeben. Dann durfte kräftig geschüttelt werden und die kleinsten „Stadtparkbewohner“ wie Spinnen, Asseln und einige sehr kleine Käfer, purzelten auf das weiße Tuch darunter und konnten in die mitgebrachten Becherlupen befördert werden.

Die Kinder waren überrascht wie viele kleine Lebewesen doch bei uns leben, an denen wir aber meistens vorbeigehen ohne sie zu bemerken. Mehr

 

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17. Juli 2010

Zu Besuch im Wald bei Specht und Fledermaus

 

Mit der Becherlupe im Laub

Mit der Becherlupe im Laub

Zu einer Ferienpassaktion brach der NABU heute mit interessierten Kindern auf, um gemeinsam die Natur im Wald zu erleben. Schon nach kurzem Weg stellten wir fest, dass wir nur wenige Tiere entdecken konnten, obwohl doch im Wald so viele leben sollen. Aber natürlich wussten alle warum das so war. Die meisten Bewohner im Wald sind sehr scheu, viele sind nur nachts unterwegs oder so klein, dass wir sie leicht übersehen.

An unserem Weg entdeckten wir ein „Waldsofa“ das wir gemeinsam erst ein wenig reparieren mussten. Nachdem alle Platz genommen hatten, wurden einige Tierarten des Waldes vorstellt. Dabei konnten auch „ausgestopfte“ Fledermäuse bestaunt und gestreichelt werden. Dann gab es dann noch ein kleines Spiel. Jedes Kind wurde ein Lebewesen im Wald und musste sich überlegen, was es mit den anderen verbindet. Jede dieser Verbindungen wurde durch ein Band verdeutlicht, bis ein dichtes Netz gespannt war.

Zum Schluss suchten wir noch unter Laub und altem Holz nach den kleinen Waldbewohnern. Diese wurden in Becherlupen gesetzt, von den stolzen Fängern ausgiebig betrachtet und den Eltern vorgestellt, bevor sie in ihren Lebensraum zurück durften

 

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10. Juli 2010

Kaulquappen und Wasserskorpione

 

Da krabbelt doch etwas!

Da krabbelt doch etwas!

An einem Samstagvormittag in den Sommerferien trafen sich 12 Kinder, um gemeinsam mit dem NABU die Wasserlebewesen in der Aue zu erforschen.

Da es sehr warm war, wurden die mitgebrachten Gummistiefel schnell beiseite gelegt. Barfuss und mit Keschern ausgerüstet ging es an und in die Aue. Schnell waren die ersten Wassertiere gefangen und in die mitgebrachten Schalen gesetzt worden. Die ersten Fänge wurden schnell bestimmt. Es waren meistens Bachflohkrebse und kleine Stichlinge, die hier sehr häufig sind. Andere Flussbewohner waren da schon schwieriger zu fangen.

Zum Schluss versammelten sich alle um die Schalen mit den Wasserbewohnern und es wurde noch einmal erklärt um welche Arten es sich handelt. Neben Stichlingen, Wasserkäfern, Wasserschnecken, kleinen Muscheln und Egeln, wurden Larven von Mücken, Käfern und Libellen gefunden. Und viele Wasserskorpione waren auch dabei. Besonders spannend fanden wir die Larve einer Köcherfliege, die sich aus kleinen Holzstückchen ein eigenes „Haus“ gebaut hat und ab und zu herausschaute. Nur Kaulquappen ließen sich heute nicht fangen.

Obwohl einige Kinder ihre Fänge gerne mit nach Hause genommen hätten, wurden natürlich alle wieder dort freigelassen wo wir sie gefunden hatten.

 

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15. Juni 2010

Kinder auf Krabbeltiersafari

 

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Kinder auf Krabbeltiersafari
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Was ist eine Safari? Und was sind eigentlich Krabbeltiere?

Diese Fragen waren rasch beantwortet und so konnten sich die 15 „Naturforscher“ schnell auf den Weg machen, um die kleinen Bewohner des Stadtparks zu entdecken.

Zwölf Tiere, von Ameise bis Tausendfüßer, sollten gefunden werden. Bei den ersten, wie einem Marienkäfer oder einer Spinne war das recht einfach. Die saßen gleich am beginn des Weges auf den Blättern von Brennnesseln. Etwas schwieriger war es da schon einen Rüsselkäfer zu entdecken. Gemeinsam wurde ein weißes Tuch aufgespannt, unter einen Ast gehalten und dieser kräftig geschüttelt. Dann konnten die heruntergefallenen „Krabbeltiere“ in die Becherlupen befördert und bestimmt werden. Zwischendurch wurde immer wieder unter morschem Holz und altem Laub nach den Bodenbewohnern, wie Asseln und Tausendfüßern gesucht. Hier wurde dann auch der Tausendfüßer und als Höhepunkt des Tages ein kleiner (Pseudo-) Skorpion gefunden.

Nach zwei Stunden waren fast alle gesuchten Tiere gefunden worden. Nur ein Schmetterling ließ sich an diesem, wohl etwas zu kühlem Vormittag, nicht blicken.

 

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29. April 2010

Arche der Artenvielfalt im Stadtpark

 

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Arche der Artenvielfalt im Stadtpark
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Was ist Artenvielfalt und warum ist diese so wichtig? Um diese Frage ging es beim letzten Treffen der Naturforscher. Bei einem Spiel wurde gezeigt, wie die Arten (Pflanzen, Tiere aber auch der Mensch) von einander abhängen und wie sich Veränderungen auf andere Arten auswirken können.

Dann suchten alle gemeinsam eine Fläche im Stadtpark, auf der unser „Arche“ (1m mal 1m) abgesteckt wurde. In diesem sehr kleinen Bereich, soll im Laufe des Jahres die Artenvielfalt beobachtet werden. Außerdem wollen wir versuchen mit kleinen Veränderungen die Anzahl der dort vorkommenden Arten zu erhöhen.

Sofort erforschten die Kinder eifrig, welche Tiere und Pflanzen dort zu finden waren. Spinnen, Ameisen und verschiedene Käfer wurden gefunden. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussah, wachsen doch erstaunlich viele verschiedene Pflanzen auf dieser kleinen Fläche. Einige konnten aber noch nicht bestimmt werden. Vielleicht gelingt uns das ja bei den nächsten Besuchen, wenn einige davon blühen.

Diese Aktion ist Bestandteil des Projekts „100 Archen für Niedersachsen“ und wird parallel von vielen weiteren Gruppen durchgeführt. Weitere Informationen bei der NAJU-Niedersachsen: www.niedersachsen.naju.de/100_archen/index.html

 

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29. April 2010

Wohnungsbau für wilde Bienen

 

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Wohnungsbau für wilde Bienen
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Im Burgdorfer Stadtpark, vor dem Rathaus II, steht seit kurzer Zeit ein Insektenhotel. Das Holzgerüst dafür war fachgerecht von einer ortsansässigen Zimmerei hergestellt und mit einem Dach versehen worden. Bisher fehlten aber noch die „Wohnungen“ für die zukünftigen Bewohner.

Das ist natürlich eine interessante Aufgabe für die NABU-Kindergruppe. Mit Unterstützung einiger Eltern und weiterer Helfer ging es am Samstagvormittag an die Arbeit.

Da unsere „Naturforscher“ bereits kleinere Nisthilfen für Wildbienen gebaut hatten, waren die verschiedenen Arbeitsschritte den meisten bereit bekannt.

An verschiedenen Stationen wurden Löcher in Holzscheiben gebohrt, Schilf und markhaltige Zweige in passende längen geschnitten, Lehm angerührt und Hohlziegel mit Lehm und Schilf gefüllt. Anschließend wurde alles im „Hotel“ verbaut. Nach zwei Stunden Arbeit war ein guter Teil des Insektenhotels fertig bestückt. Und die ersten Mauerbienen flogen auch schon um ihr neues Zuhause und werden schon in Kürze die ersten Nester gebaut haben.

Bei den nächsten Naturforscher-Treffen im Stadtpark werden wir das Insektenhotel regelmäßig besuchen und beobachten wie es besiedelt wird.

 

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15. März 2010

Nistkästen für den Stadtpark

 

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Nistkästen für den Stadtpark
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Kurz vor dem Frühling gab es für unsere Naturforscher noch Wichtiges zu tun. Im Lehrter Stadtpark sollten neue Nistkästen für verschiedene Vogelarten und für Fledermäuse angebracht werden. 19 Kästen aus Holzbeton wurden dafür angeschafft und einen ruhigen Teil des Parks, ganz in der nähe unserer Streuobstwiese, transportiert. Dort untersuchten die Kinder die sehr verschiedenen Modelle erst einmal genau und überlegten, anhand der Bauform und der Fluglöcher, für welche Bewohner diese gedacht sein könnten.

Dann ging es an die Arbeit. Zuerst mussten gemeinsam die passenden Bäume ausgesucht werden. Da es Fledermäuse gerne warm haben, wählen wir für ihre Kästen die sonnigsten Plätze aus. Eine Leiter wurde angelegt, ein Nagel eingeschlagen und der Nistkasten angehängt. Nach zwei Stunden waren alle Kästen angebracht. Alle waren mit unserer Arbeit zufrieden, wir konnten uns auf den Rückweg machen und die Meisen durften gleich mit dem Nestbau beginnen.

 

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15. März 2010

Winter im Wald

 

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Winter im Wald
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Unser erstes Gruppentreffen dieses Jahres fand im tief verschneiten Wald statt. Über Nacht war frischer Schnee gefallen, und so konnten alle auf den Waldwegen Spuren von Tieren sehen, die hier vor kurzem lang gelaufen waren. In einer Hütte wurde eine Rast eingelegt.

Bei dieser Gelegenheit konnten die Kinder beweisen, wie viel sie über das Leben der Waldbewohner im Winter wissen und noch einiges dazu lernen.

Nach einem vergnüglichen Spiel auf einer Waldwiese, wurde der Rückweg noch einmal zu einer kleinen Schneeballschlacht genutzt, denn beim nächsten Treffen ist vielleicht schon der Frühling eingezogen.

 

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