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08. April 2011
Wildbienenprojekt mit IGS Lehrte und Gut Adolphshof
Bei den Teilnehmern des Wahlpflichtkurses Biologie der 6. Klassen, stehen zurzeit die Wildbienen im Mittelpunkt. Zur Vorbereitung wurde das Thema im Unterricht behandelt und der NABU hielt einen Beamer-Vortrag mit vielen Bildern zu Aussehen und Verhalten der vielen verschiedenen Bienenarten.
Im Mittelpunkt des Projektes steht aber das neue „Wildbienenhotel“, dass auf Gut Adolphshof gebaut wurde. Das Fachwerk-Gerüst für das Wildbienenhotel wurde von der Werkstatt des Gutes hergestellt und auf er Obstwiese des Gutshofs aufgestellt. Jetzt, im Frühjahr, ging es an die Inneneinrichtung. 9 Schüler, ihre Biologielehrerin, Mitarbeiter vom Gut Adolphshof und der NABU halfen dabei mit.
Die Fächer wurden mit gebohrten Holzscheiben, Schilf und zurechtgesägten Bambusröhrchen gefüllt. In einem der Fächer entstand sogar eine kleine Fachwerkwand aus einem alten Balken und Lehmsteinen, die mit Lehm vermauert wurde.
Die Wildbienen können nun ihre Nester bauen und bei der Obstbaumbestäubung helfen. In den nächsten Monaten wollen wir uns noch mehrmals hier treffen und die Bienen beobachten, bestimmen und protokollieren.
Das Wildbienenhotel soll auch in den nächsten Jahren, mit NABU-Unterstützung, zum Biologieunterricht der IGS genutzt werden. Mehr
01. Oktober 2010
Schulklasse im Wald
Am Freitagnachmittag traf sich die Klasse 3a der Astrid Lindgren Grundschule mit dem NABU zu einem Besuch im Wald.
Zunächst ging es einen breiten Waldweg entlang, aber schon bald wurde dieser wieder verlassen und es galt einen “geheimen“ Pfad durch dichtes Gehölz zu finden. Am Ende befindet sich eine Waldfläche mit uralten Buchen und umgestürzten Bäumen. Unter der dicksten Buche gibt es „Waldsofa“ aus alten Ästen und Zweigen, wo sofort alle Kinder Platz nahmen. Als nächstes sollten die Schüler einige Tiere des Walders anhand ihrer Stimmen und einiger weiterer Hinweise erraten. Gesucht war unter anderem ein Specht. Gemeinsam wurde das Waldstück nach Spechthöhlen abgesucht. In vielen der alten Bäume waren gleich mehrere zu finden. Als nächstes war eine Fledermaus zu erraten, die gerne in den verlassenen Höhlen von Spechten lebt. Viele Kinder wussten schon erstaunlich gut über diese geheimnisvollen Nachttiere Bescheid.
Zum Schluss ließen es sich die Kinder natürlich nicht nehme noch etwas auf den umgestürzten Bäumen herumzuturnen.
Frühjahrsputz bei den Meisen
In vielen Kindergärten hat der NABU bereits Nistkästen für Meisen und andere Höhlenbrüter angebracht. In einer gemeinsamen Aktion mit den Kindern wurden die vorgefertigten Nistkästen zusammengeschraubt und genagelt. Anschließend durften die Kindergartenkinder die Kästen nach eigenen Vorstellungen bemalen.
Natürlich reicht es nicht die Nisthilfen anzubringen, sie müssen auch regelmäßig - einmal im Jahr - kontrolliert und gereinigt werden.Jetzt, im zeitigen Frühjahr war die KITA Südstern an der Reihe. Der NABU kam zu Besuch und in einem mitgebrachten Nistkasten konnte das Nest eines Feldsperlings bestaunt werden. Nachdem die Kinder herausgefunden hatten, aus welchen Materialien ein solches Nest besteht, versuchten sie auf dem Kindergartengelände selbst passendes Material zu finden. Schnell waren Gras, Moos und ein paar Federn gefunden. Dann wurden anhand von Fotos Vögel und andere Tiere vorgestellt, die als Nistkastenbewohner in Frage kommen.
Der Höhepunkt war dann die Kontrolle der aufgehängten Nistkästen. Jedes Kind wollte natürlich selber auf die Leiter klettern und einen Blick hinein werfen, bevor der Kasten gereinigt wurde.
Fledermäuse zu Besuch in der Kindertagesstätte
Einige der Kinder aus der Ahltener Kindertagesstätte am Saturnring, haben schon einmal am Abend eine Fledermaus vorbeihuschen gesehen. Aber wer weiß schon, wie diese geheimnisvollen Tiere aus der Nähe aussehen und wie sie leben?
Gut, dass hier die Fledermäuse einmal im Jahr mit dem NABU zu Besuch kommen. In etwas mehr als einer Stunde konnten die Kinder spannendes aus dem Leben dieser geheimnisvollen Nachttiere erfahren. Wo leben Fledermäuse, was fressen sie und wie finden sie ihre Nahrung in der Nacht? Gespannt lauschten alle den eigenartigen Rufen aus dem Lautsprecher. Besonders interessant waren vor allem die mitgebrachten „ausgestopften“ Tiere. Natürlich wollte jedes Kind unbedingt einmal eine Fledermaus anfassen, und über das weiche Fell streicheln.
Vielleicht schauen die Kinder im nächsten Sommer etwas genauer in den Abendhimmel, oder sie begleiten den NABU einmal auf einer Fledermausführung. Und im nächsten Jahr kommen die Fledermäuse bestimmt wieder zu Besuch.
Zusammenarbeit
Nur was man kennt, ist man auch bereit zu schützen“. Und dieses Kennenlernen beginnt bereits im Kindesalter. Deshalb arbeitet der NABU auch gerne mit Kindergärten, Kindertagesstätten und Schulen zusammen. Wir möchten den Kindern durch spannende Naturbegegnungen, die hoffentlich lange in Erinnerung bleiben, für die Natur begeistern.
Ansprechpartner für Erzieher(innen), Lehrer(innen) und Eltern:
Hans-Jürgen Sessner (05136) 83443,
jugend@nabu-burgdorf-uetze.de





