Nabu Burgdorf-Lehrte-UetzeKinder & JugendWildbieneninseln

 

26. November 2011

Pflanzaktion für Wildbienen

 

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60 Wildsträucher werden gepflanzt

Kurz vor dem Winter gab es noch einmal einiges zu tun an unserer neuen Wildbieneninsel in Lehrte. 19 Naturforscher waren erschienen um gemeinsam Blütensträucher zu pflanzen. Diese Blütensträucher sind gerade im Frühjahr, wenn sonst noch nicht so viel blüht, ganz wichtig als Nahrung für unsere „wilden“ Bienen. Und diese Sträucher sollen, wenn sie größer geworden sind, auch einmal einen Schutz gegen den Wind geben. Denn Bienen mögen es möglichst windgeschützt und warm.

60 Sträucher lagen schon bereit und sollten nun in die Erde. Was für Sträucher das waren wurde aber noch nicht verraten. Auf den Etiketten standen nur die wissenschaftlichen Namen. Mit Hilfe von Bestimmungsbüchern fanden die Naturforscher aber heraus, dass es sich um Weißdorn, Schlehe, Weide, Wildrose und Blutjohannisbeere handelt.

Die Plätze für unsere neuen Sträucher suchten alle gemeinsam so aus, dass sie die neue Sandfläche später nicht beschatten werden.

Dann wurden die Löcher gegraben und die Pflanzen hineingesetzt. Erde anfüllen, gut festtreten, noch mal nachschauen ob sie schön gerade sind und angießen - fertig. Das Wasser zum Gießen hatten viele Kinder, in Flaschen und kleinen Kanistern, von zu Hause mitgebracht. So entstanden 2 größere Flächen mit Sträuchern rechts und links der Wildbieneninsel. Einige Sträucher wurden auch an und auf die Insel gepflanzt.

Auch eine erste Nisthilfe, einen schönen alten Zaunpfahl mit vielen Bohrlöchern, haben wir schon aufgestellt. Hier sollen schon im nächsten Frühjahr die ersten Mauerbienen ihre Nester bauen. Damit er nicht gestohlen oder umgeworfen werden kann, wurde er gut einbetoniert.

 

 

15. Oktober 2011

Preisverleihung und Pflegeeinsatz

 

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Der Naturschutzpreis wird vorgestellt

Heute gab es etwas zu feiern für die Naturforscher. denn wir haben einen Preis für unser Wildbienenprojekt bekommen. Unsere Wildbieneninseln wurden mit dem 1. Preis des „Dr. Strahl NABU-Jugendnaturschutzpreises“ ausgezeichnet. Da die Preisverleihung aber in Osnabrück war, konnte keines unserer Gruppenkinder dabei sein.

Also wurde der Preis heute noch einmal, und nun an die 25 teilnehmenden Kinder, verliehen. Von vielen Eltern und der Presse beobachtet bekam jedes Kind eine kleine Urkunde und eine Tasche mit einigen kleinen Überraschungen überreicht.

Aber es wurde nicht nur gefeiert, sondern auch fleißig gearbeitet.

Wie schon im Februar musste die Insel gepflegt werden, damit dort möglichst viele verschiedene Pflanzen wachsen können. Beim letzten Arbeitseinsatz war der Boden gefroren. Deshalb konnten die Weiden und kleinen Bäume nur abgeschnitten werden und sind wieder kräftig ausgeschlagen. Aber nun sollten sie wirklich ausgegraben werden. Das war aber gar nicht so einfach. Mit vereinten Kräften, Spaten und Grabegabel gelang es dann aber, die meisten zu entfernen. Auch einige andere Pflanzen hatten sich viel zu kräftig ausgebreitet und wurden ausgerissen.
Auf die jetzt ziemlich kahle Wildbieneninsel wurden gleich einige neue Blütenpflanzen wie Königskerzen und Wilde Karden eingepflanzt. Hoffentlich wachsen sie alle an und dienen den Bienen im nächsten Jahr als willkommene Nahrung.
Presseartikel

 

27. August 2011

Neue Wildbieneninsel in Lehrte

 

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Der erste Blütenstrauch wird gepflanzt

Gerade rechtzeitig zu unserem Kindergruppentermin ist unsere neue Wildbieneninsel in Lehrte fertig geworden. Drei große Lastwagen voll mit Sand waren angeliefert und auf der Insel verteilt worden. Und ein großer Stapel alter Baumstämme war auch schon da.

Jetzt konnten die Naturforscher beginnen den neuen Lebensraum für die Wildbienen zu gestalten. Aber vorher mussten die 12 anwesenden Kinder noch einmal überlegen, was Wildbienen denn so zum Leben brauchen. Das ist für erfahrene Naturforscher natürlich nicht schwierig: Entweder Sand oder totes Holz zum Nestbau und viele, viele Blüten als Nahrung.

Um den Sand brauchten wir uns nicht mehr zu kümmern, aber das alte Holz musste noch verteilt werden. Ein großer, schon etwas morscher Baumstamm wurde auf den Sandhügel gelegt und einige Stämme wurden so eingegraben, dass sie wie abgestorbene Bäume aussehen. Der Rest Holz wurde zu einem Totholzhaufen aufgeschichtet.

Und auch für Blüten haben wir schon gesorgt. Ein erster Wildstrauch und einige weitere Blütenpflanzen wurden vor und auf dem Hügel gepflanzt. Und auf der Fläche vor der Insel, auf der bei den Bauarbeiten die Wiese zerstört wurde, haben die Kinder eine riesige Menge Wildblumensamen ausgesät.

 

 

25. Juni 2011

Wildbienenforscher im Stadtpark unterwegs

 

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Was blüht denn hier?

Trotz kühlem und regnerischem Wetter hatten sich 13 Naturforscher eingefunden, um im Stadtpark die Bienen zu erforschen. Erste Station war die Blumenwiese im Stadtpark. Hier waren aber nur einige Hummeln zu sehen, denn die anderen Wildbienen lieben es warm und sonnig. Um doch einige Bienen zu finden, wurde ein kleiner Trick verraten. Einige kleine Wildbienen verstecken sich nachts und bei Regenwetter in den Blüten von Glockenblumen. Die blauen Blüten waren auf der bunten Wiese schnell gefunden, und in einigen der Blüten schliefen tatsächlich winzige Bienen. Dann ging es dadurch den Park Richtung Wildbieneninsel. Unterwegs konnten die Kinder in einem Spiel selber erfahren, wie mühsam das Sammeln von Pollen für Bienen sein muss.

An der Wildbieneninsel angekommen wurden zwei Gruppen gebildet. Die erste Gruppe machte sich, mit fachkundiger Hilfe, an das Bestimmen der Blütenpflanzen auf dem Hügel. Erstaunlich wie viele verschiedene Pflanzen hier, im Gegensatz zum Rest des Parks, blühen. Die andere Gruppe suchte nach Bienen und versuchte sie zu beschreiben. Wegen des schlechten Wetters waren aber auch hier nur wenige Wildbienen unterwegs. Vor allem waren verschieden Arten Hummeln auf den Blüten zu finden. Nur an den Bohrungen im großen Baumstamm waren wenige Wildbienen mit dem Nestbau beschäftigt.

Da in unserem kleinen Wildbienenhotel bereits in fast alle Bohrungen schon Nester gebaut waren haben wir darunter noch zwei neue, gebohrte Holzscheiben angeschraubt. Bestimmt werden diese in den nächsten Wochen noch besiedelt.

 

14. Mai 2011

Bienennester gerettet

 

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Bienennester werden gerettet

Eigentlich wollten wir nach der Vogelzählung im Burgdorfer Stadtpark noch unsere Wildbienen beobachten. Aber als wir an der Wildbieneninsel eintrafen gab es eine böse Überraschung. Alle unsere dort angebrachten Nisthilfen waren beschädigt und der mit vielen Löchern versehene Zaunpfahl war verschwunden. Die Schilfhalme und Bambusröhrchen waren herausgerissen worden und lagen zerstreut unter den Nisthilfen. Da aber in vielen von ihnen aber schon Nester von Wildbienen angelegt waren wurde eine Rettungsaktion nötig.

Alle gemeinsam sammelten die Halme und Röhrchen ein und suchten die mit den Nestern heraus. Die meisten waren mit Lehm verschlossen. In einigen hatten aber auch Blattschneidebienen ihr Nest gebaut. Sehr schön war der Verschluss aus kleinen Blattstücken zu sehen.

Die geretteten Bienennester werden jetzt in das große Wildbienenhotel eingebaut, wo sie hoffentlich sicherer sind.

Und auch der alte Zaunpfahl wurde wieder gefunden. Er lag im Gebüsch und wurde wieder auf der Insel aufgestellt.

 

26. Februar 2011

Kindergruppe pflegt die Wildbieneninsel

 

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Alle packen kräftig mit an

Heute gab es auf unserer Wildbieneninsel richtig etwas zu tun: Gemeinsam sollten Sträucher und kleine Bäume ausgerissen oder ausgegraben werden.

Die Kinder, die bei der Vorstellung der Insel im September dabei waren, wussten natürlich genau warum. Denn eigentlich müssten wir als kleine Naturschützer ja Sträucher pflanzen. Aber hier auf der Wildbieneninsel soll der Lebensraum für die Bienen verbessert werden. Und da brauchen wir möglichst viele Blütenpflanzen. Die Weiden und kleine Ahornbäume würden bald einen kleinen Wald bilden und dann würden unsere Wildbienen dort verschwinden.

Leider war der Boden aber durchgefroren und wir konnten die Sträucher nur abschneiden. Mit 30 Kindern ging es an die Arbeit und schnell hatte sich eine Menge Stauchschnitt angehäuft. Anstatt ihn abzutransportieren wurde daraus ein kleiner Haufen aufgeschichtet und mit Laub bedeckt. Vielleicht überwintert dort im nächsten Jahr ein Igel.
Und was können wir jetzt noch für die Bienen tun? Außer Nahrung brauchen die Bienen auch Nistplätze. Und viele Bienen bauen ihre Nester in Löchern in Holz.

Auf unserer Insel gibt es einen großen, alten Baumstamm. Also wurden hier viele Löcher, mit verschiedenen Durchmessern hineingebohrt. Und ganz oben auf der Insel wurde noch ein alter Zaunpfahl, ebenfalls mit reichlich Bohrlöchern versehen, eingraben. In ein paar Wochen sollten die ersten davon bewohnt sein.
Da am Ende noch etwas Zeit war, gab es noch eine kleine Aufgabe: Es sollte noch die genaue Lage der Insel im Stadtpark und deren Größe ermittelt werden. Mit Zollstock, Maßband und einer langen Schnur wurden alles ausgemessen und in einen Vordruck eingetragen.

 

 

22. Januar 2011

Kleine Bienen – ganz groß

 

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Wie sehen Wildbienen aus und wie leben sie?

Unter dem Titel „Kleine Bienen – ganz groß“, drehte es sich beim ersten Naturforschertreffen im neuen Jahr alles um das Leben dieser interessanten Insektengruppe.

Als Vorbereitung für die Beobachtungen an der Wildbieneninsel, sollte einerseits ein gewisses Grundwissen vermittelt, andererseits das Interesse der Kinder an diesen wirklich faszinierenden Tieren geweckt werden.

In einem gut halbstündigen Bildervortrag wurden die Bienen, ihr Lebensraum und ihr Verhalten vorgestellt. Zur Auflockerung konnten zwischendurch, aus Erlenzapfen, Papier und Wolle, kleine Bienen gebastelt werden.

In einem spielerischen Flug durch verschiedene Lebensräume, konnten sich die Naturforscher in Bienen hineinversetzen und schauen, wie ein guter Lebensraum aussehen kann. Bei vielen Blüten und Nistmöglichkeiten wurde kräftig gesummt. Bei weniger geeigneten Lebensräumen wurde nur leise oder auch gar nicht gesummt. Zum Schluss konnten die Kinder noch selber forschen:

An einigen bewohnten Nisthilfen wurden mit der Lupe die verschiedenen Nestverschlüsse betrachtet. In Schaukästen mit Kunststoffröhrchen gab es die kunstvollen Nester von Mauerbienen und Blattschneiderbienen zu beobachten. Und einige, in kleinen Plastikdosen mitgebrachten, Bienen wurden untersucht. Hier konnten alle sehr gut der Unterschied zwischen Beinsammler- und Bauchsammlerbienen erkennen.

 

23. Oktober 2010

Wildpflanzen ausgesät

 

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Herbstlicher Besuch unserer Wildbieneninsel

Im Anschluss an die jährliche Kontrolle der Nistkästen im Stadtpark traf sich die Kindergruppe noch einmal an ihrer Wildbieneninsel. Zuerst erklärten unsere älteren Naturforscher den Kindern, die unsere Wildbieneninsel noch nicht kannten, was es mit der Insel auf sich hat und was wir dort vorhaben.

Auf einigen unbewachsenen Stellen des Hügels haben die Kinder dann gesammelte Samen von Wildkräutern, wie wilder Möhre, Flockenblumen, Königskerze und Glockenblumen ausgesät. Vielleicht gehen einige davon auf und erhöhen die Vielfalt der Pflanzen und damit auch die der Bienen in den nächsten Jahren.

Außerdem wurde gemeinsam überlegt eine kleine Informationstafel aufzustellen, auf der Besucher des Stadtparks erfahren können, was die Kindergruppe hier unternimmt. Die meisten Kinder waren aber dagegen weil sie befürchten, dass unsere Insel dann zu auffällig wird und vielleicht etwas kaputt gemacht wird.

 

11. September 2010

Projekt Wildbieneninsel gestartet

 

Startschuss für Wildbieneninsel

Startschuss für Wildbieneninsel

Heute fiel im Burgdorfer Stadtpark der Startschuss zum Projekt Wildbieneninsel.

Dazu trafen sich 25 junge Teilnehmer der NABU Kindergruppe auf dem Naturspielplatz im Stadtpark. Auf einem Hügel dort hatten wir bereits im Frühjahr eine kleine Beobachtungsfläche angelegt und mehrmals die dort vorkommenden Tiere und Pflanzen beobachtet und bestimmt.

Heute stellten die Gruppenleiter zunächst die Idee der Wildbieneninsel vor: Der Hügel im Stadtpark soll von den Kindern gepflegt und für Wildbienen erhalten und noch attraktiver gemacht werden.

Gleich ging es an die Besichtigung unseres neuen „Naturschutzgebietes“. Deutlich sind die Weiden und Ahornsämlinge zu erkennen, die in der nächsten Zeit aus der blühenden Insel einen kleinen Wald machen würden. Aber auch einige Blütenpflanzen, wie Disteln, Schafgarbe und Rainfarn waren noch zu sehen und es wurden schon erste Pläne gemacht, was wir hier unternehmen können.

Mit unserer Hilfe können Wildbienen hier noch für viele Jahre ihren Lebensraum finden. Mehr

 

12. August 2010

Unsere Wildbieneninsel im Stadtpark

 

Die Wildbieneninsel

Eine kleine, blühende Insel im Stadtpark

 

Die Wildbieneninsel ist ein kleiner Hügel auf einem Naturspielplatz im Burgdorfer Stadtpark. Dieser Hügel ist beim Bau des Spielplatzes entstanden und nie bepflanzt worden. Trotzdem (oder gerade deshalb) haben sich dort nach kurzer Zeit viele blühende Pflanzen angesiedelt. Auf dem umgebenden, kurz gemähten Rasen sieht der Hügel aus wie eine kleine, blühende Insel.

Und wo so viele Wildpflanzen vorhanden sind, gibt es natürlich auch eine reiche Insektenwelt. Besonders auffällig sind die zahlreichen Wildbienen, die man dort im Sommer an den Blüten beobachten kann.

Aber seit einiger Zeit beginnen Sträucher und kleine Bäume die blühenden Pflanzen zu verdrängen. Damit verschwindet langsam auch die Nahrung für die Bienen.

Die Kindergruppe hat nun die Aufgabe unsere Insel als Lebensraum für die Wildbienen zu erhalten oder vielleicht sogar noch interessanter zu gestalten.

Um die richtigen Schritte zum Schutz der Wildbienen zu ergreifen, muss natürlich erste einmal einiges über Wildbienen, Blütenpflanzen und die Zusammenhänge zwischen beiden erforscht werden. Wie leben die Bienen überhaupt, welche Blumen mögen sie und wo bauen sie ihre Nester? Aus diesem Wissen ergeben sich dann die weiteren Schritte zu Gestaltung. der Wildbieneinsel, wie zum Beispiel das Entfernen von Bäumen und Sträuchern, das Einbringen neuer Wildpflanzen oder der Bau von Nisthilfen. Weitere Ideen werden sich sicherlich im Laufe der Beobachtungen ergeben.

 

 

 

Wildbieneninseln

Wildbieneninsel

Die NABU Kindergruppe hat in den Stadtparks von Burgdorf und Lehrte je ein eigenes kleines „Naturschutzgebiet“, die sie betreuen: Die Wildbieneninseln.

Die Kinder pflegen die Flächen und versuchen sie für Wildbienen attraktiver zu gestalten.

 

Weitere Informationen zu Wildbienen unter Projekte & Themen - Wildbienen