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Wildbieneninseln

 

 

13. September 2014

Naturforscher renovieren Wildbienenhotel

 

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Geschafft, die Wildbienen können einziehen
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Im Sommer haben die Naturforscher einen Hilferuf vom NABU-Landesverband erhalten: Vor der Geschäftsstelle in Hannover steht ein etwas renovierungsbedürftiges Wildbienenhotel, das nicht so recht zu einem Naturschutzverband passen will.

Da sich das Engagement der Naturforscher für Wildbienen herumgesprochen hat, wurden wir eingeladen um es wieder in Schuss zu bringen.

Mit 11 Naturforschern, viel Material und Werkzeug sind wir nach Hannover angereist. Zunächst bekam das Wildbienenhotel ein neues, wasserfestes Dach. Dann wurden einige Fächer mit Schilf, Bambus und gebohrten Holzscheiben ausgefüllt und mit Draht "meisenfest" gemacht.

Am meisten Spaß hat die Arbeit mit Lehm gemacht. Lehmpulver wurde im Eimer mit Wasser angerührt. Einige Kinder steckten dabei bis zu den Ellenbogen im Lehm. Mit dem feuchten Lehm wurden weitere Fächer gefüllt. Die restlichen Fächer wurden mit dem schon vorhandenen Material gefüllt, in dem sich schon einige verschlossene Bienennester befanden. Als Dankeschön für unsere Arbeit hatten die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle leckeres Essen und Getränke für uns vorbereitet. Vielen Dank dafür an Frau Blome und Frau Schierenberg!

Vor der Rückfahrt haben wir noch einige Wildpflanzen eingepflanzt und Blumenzwiebeln gesteckt, damit die Bewohner des Wildbienenhotels im kommenden Jahr auch Nahrung finden.

 

12. April 2014

Frühling bei den Bienen

 

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Ein Blick ins Honigbienenvolk
Foto: Hans-Jürgen Sessner

In den letzten Jahren haben sich die Naturforscher ausgiebig mit Wildbienen beschäftigt. Nun war es an der Zeit auch einmal etwas über die andern Bienen - die Honigbienen zu erfahren. Auf der NABU-Streuobstwiese gleich neben dem „Wildbienenhotel“ stehen einige Bienenstöcke. Wir hatten uns den Imker Jan Gronwald eingeladen um einmal einen Blick in einen Bienenstock werfen zu können.

23 Kinder waren dazu auf die Wiese gekommen. Nach einer kleinen Einführung wurde der Smoker angezündet. Durch den Rauch sollen sich die Bienen in den Bienenstock zurückziehen. Nach dem Abnehmen des Bienenstockdeckels wurden mit dem Stockmeißel die Rahmen gelöst und herausgenommen.

Alle Kinder konnten gut die Waben mit den Bienen darauf erkennen. Es waren auch einige Drohnen, die Larven und sogar die Königin zu sehen. Jan erklärte dabei das Leben im Bienenvolk und alle durften einmal mit dem Finger – direkt aus den Waben - Honig naschen. Da sich alle Teilnehmer vorsichtig verhalten haben, wurde auch niemand von einer Biene gestochen.

Auch eine wichtige Nahrungspflanze der Bienen war Thema auf der Obstwiese. Karin Meisinger, unsere Kräuterexpertin, hatte Interessantes über den Löwenzahn zu berichten. Einige Näschereien vom Löwenzahn hatte sie auch mitgebracht: Löwenzahnbutter, Löwenzahnhonig und eingelegte Löwenzahnknospen.

 

22. März 2014

Neue Nisthilfe aufgestellt

 

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Ein Dach gegen den Regen
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Im letzten Jahr ist ja leider unsere Nisthilfe auf der Wildbieneninsel in Burgdorf verschwunden. Die Stadtparkgärtner hatten sie, wohl weil sie nicht wussten wie wertvoll sie ist, einfach mitgenommen und weggeworfen. Im Winter hatten wir dann beschlossen dort eine neue Nisthilfe aufzubauen und die Gärtner zu informieren warum sie dort steht und wie wichtig sie für uns und die Bienen ist. Auch die Baumscheiben hatten wir schon im Winter gebohrt.

Nun, bevor die ersten Wildbienen zu fliegen beginnen wurde die Nisthilfe aufgestellt. Die neue Nisthilfe ist deutlich größer als die alte und vor allem haben wir sie diesmal einbetoniert, so dass sie sicher sein sollte und unseren Wildbienen lange als Nistplatz dienen kann. Da wir schon einmal auf der Wildbieneninsel waren, haben wir die Gelegenheit genutzt noch einige weitere Blütenpflanzen zu setzen. Denn Nahrung für die Bienen kann es gar nicht genug geben.

 

12. Oktober 2013

Pflegeeinsatz an unserer Wildbieneninsel

 

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Alle packen fleißig mit an
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Auch in diesem Herbst gab es wieder einiges zu tun an unserer Lehrter Wildbieneninsel. In diesem Jahr wurden die Flächen um die Inseln schon einige Tage vor unserem Treffen maschinell gemäht. Nun mussten noch abgemähtes Gras und Stauden abgeräumt werden und Gräser und Kräuter auf der Sandfläche herausgerissen werden.

Trotz des schlechten Wetters waren 13 Naturforscher erschienen um kräftig mit anzupacken. Mit Harken, Forke und Schubkarre ging es ans Werk. Nach etwa 1 Stunde war die meiste Arbeit geschafft und alle konnten sich mit Kakao und Keksen stärken. Dann wurden, trotz Regens, noch die restlichen Arbeiten erledigt.

Unsere Steilwand aus mit Sand gefüllten Steinen ist ja im Sommer nicht fertig geworden. Heute wurden die beiden letzten Steine mit Lehmsand gefüllt. Alle Steine wurden in den Hang unserer Wildbieneninsel eingebaut, so dass nun eine richtige kleine Steilwand entstanden ist. Mal sehen ob sie im nächsten Jahr von einigen Bienen und Wespen angenommen wird.

 

13. Juli 2013

Kleine Steilwände gebaut

 

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Die Steine werden mit Sand gefüllt
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Auf der Sandfläche unserer Wildbieneninsel in Lehrte waren bei unserem Besuch viele Löcher zu sehen. Sehr viele kleine Bienen und Grabwespen konnten beim Bauen ihrer Nester beobachtet werden. Deshalb wollten wir die Sandfläche diesmal nicht betreten, um sie von Aufwuchs zu befreien. Auf dem Hügel und der Fläche herum standen Königskerzen, Wegwarten, Flockenblumen, viele Wilde Möhren und weitere Pflanzen in voller Blüte. An den Nisthilfen waren viele Löcherbienen dabei Nester zu bauen. Einige Nisthilfen, besonders unser Zaunpfahl, waren ziemlich zugewachsen und mussten freigeschnitten werden.

Vor allem wollten wir heute aber damit beginnen eine kleine Steilwand zu bauen. Einige Bienen und Wespen, z.B. die Schornsteinwespen, suchen senkrechte Sand- oder Lehmwände um ihre Nester zu bauen. Damit die Wand auch stabil bleibt, wollen wir sie aus großen, hohlen Steinen bauen. Die Steine werden mit dem lehmigen Sand unseres Hügels gefüllt.

Zuerst wurde trockener Sand eingefüllt, mit etwas Wasser angefeuchtet und leicht festgestampft. Dann folgte die nächste Schicht, bis der Stein fast gefüllt war. Danach konnte der Stein, mit der Sandseite nach vorne, auf unsere Insel gestellt werden. Nach 2 Stunden waren drei Steine gefüllt und an ihrem Platz. Zum Schluss wurden noch einige Löcher in den noch feuchten Sand gebohrt, um die Besiedlung zu beschleunigen. Im Herbst wollen wir dann weiter an unserer kleinen Steilwand bauen.

 

22. Juni 2013

Besuch im Wildbienengarten

 

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Der Garten wird erforscht
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Was macht aus einem Garten einen Wildbienengarten?

Das sollte heute erforscht werden. Die Naturforscher waren eingeladen einen Garten zu erforschen, in dem viel für die Bienen getan wurde und in dem eine Vielzahl verschiedener Arten leben.

Schon bei der Begrüßung war das erste Highlight zu beobachten: Eine Blattschneiderbiene, mit einem Blattstück unter dem Körper, kam angeflogen und verschwand in einer Fuge der Haustreppe. Dort baut sie gerade ihr Nest. In der Nähe konnte auch der Strauch gefunden werden, in dem die Blattstücke fehlten.

Dann wurden Forschungsaufträge an die 17 Kinder verteilt. In kleinen Gruppen ging es durch den Garten um Blütenpflanzen zu bestimmen, Nisthilfen zu suchen und zu zeichnen und Bienen auf Blüten zu beobachten.

Eine Gruppe hatte die schwierige Aufgabe herauszufinden, welches Tier eine eigenartige Lehmröhre in einer Nisthilfe gebaut hatte. Nach einigem Suchen in einem Bestimmungsbuch, war der Täter“ gefunden: eine Schornsteinwespe.

Nach einer Pause, in der es Brötchen mit Honig zur Stärkung gab, überlegte dann alle gemeinsam was wir aus dem Besuch im Wildbienengarten für unsere beiden Bieneninseln als Anregungen mitnehmen können. In Burgdorf wollen wir noch weitere Nisthilfen bauen und anbringen und in Lehrte, vielleicht für die Schornsteinwespen, eine kleine Steilwand aus Lehm bauen.

 

27. Oktober 2012

Herbstlicher Pflegeinsatz

 

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20 Sträucher werden gepflanzt
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Jetzt im Herbst ist rund um unsere Wildbieneninsel fast alles verblüht. Nur einige Wegwarten und Flockenblumen, die wir im letzten Jahr gepflanzt hatten, stehen noch in voller Blüte.

Die richtige Zeit, um unsere Insel und die Umgebung zu pflegen, damit sie im nächsten Jahr wieder als Lebensraum für die Wildbienen dienen kann.

Zuerst haben wir die großen, verblühten Stauden auf dem Hügel abgeschnitten und wieder einige Pflanzen aus der Sandfläche entfernt.

Dann waren die Flächen an der Reihe, auf der wir im letzten Jahr Blütensträucher gepflanzt hatten. Mittlerweile waren viele Kräuter um die Sträucher schon höher als die Sträucher selber. Es galt also erst einmal alle Sträucher zu finden, damit sie beim Abschneiden der Kräuter nicht versehentlich mit abgeschnitten werden. Alle Sträucher wurden mit einem roten Band gekennzeichnet und sozusagen unter „Naturschutz“ gestellt.

Dann ging es mit kleinen und großen Gartenscheren daran, Gräser und Kräuter rund herum abzuschneiden. Nach einer Stunde hatten wir uns dann eine kleine Pause mit Kakao und Keksen verdient.

Frisch gestärkt konnten wir uns an das Pflanzen weiterer Sträucher machen. Wir hatten ein Pflanzpaket von der NAJU erhalten. Neben den Straucharten, die wir schon im letzten Jahr gepflanzt hatten, waren auch Wildbirnen, Wildäpfel und Haselnusssträucher enthalten.

 

 

14. April 2012

Wildbienennisthilfen im Alten Grabeland angebracht

 

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Die Nisthilfen werden aufgebaut
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Fleißige Helfer hatten bereits vor einigen Tagen, an den im letzten Herbst gemeinsam markierten Stellen, Halterungen für die Pfosten einbetoniert. Die 20 Naturforscher, die sich heute an der Wildbieneninsel in Lehrte getroffen hatten, konnten nun gleich die bereitliegenden Holzpfosten in die Halterungen stecken und mit dicken Schrauben befestigen. Dann wurde die Hilfe einiger Erwachsener benötigt, um die sechs kleinen, selbst gebauten Wildbienenhotels oben an die Pfosten zu schrauben. Nach einer Stunde war diese Arbeit beendet und wir konnten noch überlegen, was wir an der Insel noch tun könnten.

Zuerst schauten wir uns die im letzten Herbst gepflanzten Sträucher an. Einige davon waren von Rehen oder Kaninchen angefressen worden aber an allen war schon etwas grün zu sehen.

Wie leider fast überall, lag auch auf dem Gelände unserer Wildbieneninsel einiger Müll herum. In kleinen Gruppen zogen die Naturforscher los und suchten nach Weggeworfenem. Die Gruppe, die nach einer Weile am meisten Müll eingesammelt hatte, bekam dafür ein kleines Geschenk.

Inzwischen schien die Frühlingssonne kräftig und es war wärmer geworden. Einige Insekten flogen dicht über der großen Sandfläche der Wildbieneninsel und landeten hin und wieder auf dem Sand. Bei genauem Hinsehen konnte man erkennen, dass es sich um Sandbienen handelt, die wohl einen geeigneten Nistplatz suchten. Auch einige Eingänge ihrer Nester waren schon zu sehen. Und kurz vor Schluss unseres Treffens konnten wir noch eine Rote Mauerbiene beobachten, die mit Pollen beladen, in ein Loch unseres Zaunpfahls flog und kurze Zeit später wieder ausflog.

 

 

11. Februar 2012

Neue Nisthilfen für unsere Wildbieneninsel in Lehrte

 

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Alle helfen fleißig mit
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Der Winter ist die richtige Zeit für die Vorbereitung der nächste Wildbienensaison. Während die künftige Bienengeneration noch in ihren Nestern ruht, trafen sich die Naturforscher zum Bau von neuen Nisthilfen. 25 Kinder wollten dabei sein, um sechs kleine „Wildbienenhotels“ für die Wildbieneninsel in Lehrte zu bauen. Die „Häuschen“ dafür waren schon vorbereitet. Für das Material wurde, wie wir das gemeinsam beschlossen hatten, ein Teil unseres Preisgeldes verwendet.

Heute sollten die Nisthilfen nun gefüllt werden. In einer kurzen Einführung gab es vorher noch eine Erläuterung der Arbeitsschritte, die dafür nötig sind. Am ersten Tisch wurde Schilf auf die passende Länge geschnitten und die losen Hüllen darum entfernt. Am zweiten Tisch gab es Bambusstäbe zum Zersägen. Die Schnittstellen mussten noch mit Schmirgelpapier glatt geschliffen und das Mark mit kleinen Handbohrern entfernt werden. Am dritten Tisch wurden die vorbereiteten Niströhren dann in die vorbereiteten Nisthilfen eingebaut. Zum Ende des Naturforschertreffens schauten wir uns noch einmal Bilder von unseren bisherigen Aktionen an den Wildbieneninseln und von den Bienen an, die wir dort schon beobachtet haben.

Unsere neuen „Wildbienenhotels“ sollen dann im Frühjahr in Lehrte aufgestellt werden.

 

26. November 2011

Pflanzaktion für Wildbienen

 

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60 Wildsträucher werden gepflanzt
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Kurz vor dem Winter gab es noch einmal einiges zu tun an unserer neuen Wildbieneninsel in Lehrte. 19 Naturforscher waren erschienen um gemeinsam Blütensträucher zu pflanzen. Diese Blütensträucher sind gerade im Frühjahr, wenn sonst noch nicht so viel blüht, ganz wichtig als Nahrung für unsere „wilden“ Bienen. Und diese Sträucher sollen, wenn sie größer geworden sind, auch einmal einen Schutz gegen den Wind geben. Denn Bienen mögen es möglichst windgeschützt und warm.

60 Sträucher lagen schon bereit und sollten nun in die Erde. Was für Sträucher das waren wurde aber noch nicht verraten. Auf den Etiketten standen nur die wissenschaftlichen Namen. Mit Hilfe von Bestimmungsbüchern fanden die Naturforscher aber heraus, dass es sich um Weißdorn, Schlehe, Weide, Wildrose und Blutjohannisbeere handelt.

Die Plätze für unsere neuen Sträucher suchten alle gemeinsam so aus, dass sie die neue Sandfläche später nicht beschatten werden.

Dann wurden die Löcher gegraben und die Pflanzen hineingesetzt. Erde anfüllen, gut festtreten, noch mal nachschauen ob sie schön gerade sind und angießen - fertig. Das Wasser zum Gießen hatten viele Kinder, in Flaschen und kleinen Kanistern, von zu Hause mitgebracht. So entstanden 2 größere Flächen mit Sträuchern rechts und links der Wildbieneninsel. Einige Sträucher wurden auch an und auf die Insel gepflanzt.

Auch eine erste Nisthilfe, einen schönen alten Zaunpfahl mit vielen Bohrlöchern, haben wir schon aufgestellt. Hier sollen schon im nächsten Frühjahr die ersten Mauerbienen ihre Nester bauen. Damit er nicht gestohlen oder umgeworfen werden kann, wurde er gut einbetoniert.

 

 

15. Oktober 2011

Preisverleihung und Pflegeeinsatz

 

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Der Naturschutzpreis wird vorgestellt
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Heute gab es etwas zu feiern für die Naturforscher. denn wir haben einen Preis für unser Wildbienenprojekt bekommen. Unsere Wildbieneninseln wurden mit dem 1. Preis des „Dr. Strahl NABU-Jugendnaturschutzpreises“ ausgezeichnet. Da die Preisverleihung aber in Osnabrück war, konnte keines unserer Gruppenkinder dabei sein.

Also wurde der Preis heute noch einmal, und nun an die 25 teilnehmenden Kinder, verliehen. Von vielen Eltern und der Presse beobachtet bekam jedes Kind eine kleine Urkunde und eine Tasche mit einigen kleinen Überraschungen überreicht.

Aber es wurde nicht nur gefeiert, sondern auch fleißig gearbeitet.

Wie schon im Februar musste die Insel gepflegt werden, damit dort möglichst viele verschiedene Pflanzen wachsen können. Beim letzten Arbeitseinsatz war der Boden gefroren. Deshalb konnten die Weiden und kleinen Bäume nur abgeschnitten werden und sind wieder kräftig ausgeschlagen. Aber nun sollten sie wirklich ausgegraben werden. Das war aber gar nicht so einfach. Mit vereinten Kräften, Spaten und Grabegabel gelang es dann aber, die meisten zu entfernen. Auch einige andere Pflanzen hatten sich viel zu kräftig ausgebreitet und wurden ausgerissen.
Auf die jetzt ziemlich kahle Wildbieneninsel wurden gleich einige neue Blütenpflanzen wie Königskerzen und Wilde Karden eingepflanzt. Hoffentlich wachsen sie alle an und dienen den Bienen im nächsten Jahr als willkommene Nahrung.
Presseartikel

 

27. August 2011

Neue Wildbieneninsel in Lehrte

 

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Der erste Blütenstrauch wird gepflanzt
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Gerade rechtzeitig zu unserem Kindergruppentermin ist unsere neue Wildbieneninsel in Lehrte fertig geworden. Drei große Lastwagen voll mit Sand waren angeliefert und auf der Insel verteilt worden. Und ein großer Stapel alter Baumstämme war auch schon da.

Jetzt konnten die Naturforscher beginnen den neuen Lebensraum für die Wildbienen zu gestalten. Aber vorher mussten die 12 anwesenden Kinder noch einmal überlegen, was Wildbienen denn so zum Leben brauchen. Das ist für erfahrene Naturforscher natürlich nicht schwierig: Entweder Sand oder totes Holz zum Nestbau und viele, viele Blüten als Nahrung.

Um den Sand brauchten wir uns nicht mehr zu kümmern, aber das alte Holz musste noch verteilt werden. Ein großer, schon etwas morscher Baumstamm wurde auf den Sandhügel gelegt und einige Stämme wurden so eingegraben, dass sie wie abgestorbene Bäume aussehen. Der Rest Holz wurde zu einem Totholzhaufen aufgeschichtet.

Und auch für Blüten haben wir schon gesorgt. Ein erster Wildstrauch und einige weitere Blütenpflanzen wurden vor und auf dem Hügel gepflanzt. Und auf der Fläche vor der Insel, auf der bei den Bauarbeiten die Wiese zerstört wurde, haben die Kinder eine riesige Menge Wildblumensamen ausgesät.

 

 

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Wildbieneninseln

Wildbieneninsel

Die NABU Kindergruppe hat in den Stadtparks von Burgdorf und Lehrte je ein eigenes kleines „Naturschutzgebiet“, die sie betreuen: Die Wildbieneninseln.

Die Kinder pflegen die Flächen und versuchen sie für Wildbienen attraktiver zu gestalten.

 

Weitere Informationen zu Wildbienen unter Projekte & Themen - Wildbienen