Nabu Burgdorf-Lehrte-Uetze Kinder & Jugend Kindergruppe

 

Die Naturforscher

 

Weitere aktuelle Berichte finden Sie auf unseren Projektseiten

  1. Wildbieneninseln
  2. Frosch, Molch & Co.
  3. Die Buntmacher

 

13. Mai 2017

Naturforscher werden zu Wolfsexperten

 

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Wolfsvortrag mit Peter Griemberg

Der Wolf ist zurück in Niedersachsen und vielleicht auch schon bei uns unterwegs. Grund genug für unsere Kindergruppe sich in diesem Frühjahr genauer mit dem neuen Mitbürger zu befassen. Dafür haben wir uns zwei Experten eingeladen. Gestartet wurde mit einem spannendem Vortrag des Wolfsexperten Peter Griemberg. Den etwa 20 teilnehmenden Kindern wurde dabei alles Wichtige über Aussehen und Verhalten von Wölfen vermittelt.

 

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Mit Nina Graupner auf den Spuren der Wölfe

3 Wochen später ging es dann mit ebenfalls etwa 20 Kindern und der Wolfsberaterin Nina Graupner in den Wald. Spielerisch ging es dabei um die Wolfsspuren und die Beutetieren von Wölfen.

 

Neues von der NABU-Streuobstwiese

 

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Der neue Steinhaufen
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Auf der Streuobstwiese in Burgdorf ist wieder ein kleiner „Biotopbaustein“ fertig geworden: Es wurde ein großer Lesesteinhaufen angelegt.

Früher war es in der Landwirtschaft üblich, Steine, die beim Pflügen im Weg waren, abzusammeln und am Feldrand zu stapeln. Aus dieser „Abfallentsorgung“ haben sich dann im Laufe der Zeit wertvolle, kleine Biotope entwickelt. In den Hohlräumen siedeln sich verschiedenste Tierarten an: z.B. Eidechsen, Hummeln, Mauswiesel…

Auf der Obstwiese sollte so etwas nun nachgebaut werden. Da wir dort aber kaum Steine haben, wurde beim Bauhof nachgefragt, ob wir dort welche bekommen könnten.

Und es hat prima funktioniert. Die Mitarbeiter dort haben uns mehrere Tonnen Steine angeliefert. Daraufhin wurde ein Treffen der Kindergruppe einberufen, um aus dem Material einen großen Steinhaufen mitten auf der Wiese aufzuschichten.

Am Samstag waren dann 13 Naturforscher dort und haben kräftig getragen, gekarrt und gestapelt. Und noch eine kleine Geschichte zur Aktion, wie sie wirklich nur Kindern einfallen kann und solche Aktionen zu einem spannenden Erlebnis machen:

Obwohl die angelieferten Steine maximal 2 Tage am Straßenrand lagen, hatten sich darin bereits einige Mäuse eingefunden, die mit dem Kleinerwerden des Haufens zum Vorschein kamen.

Die Kinder bestanden nun darauf, die Mäuse in den neuen Haufen umzusiedeln. Tatsächlich konnten drei Mäuse eingefangen, von Freiwilligen über die halbe Wiese getragen und im neuen Haufen freigelassen werden.

 

21. Mai 2016

Naturforscher reisen in die Steinzeit

 

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Am Eisenzeithaus
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Am diesjährigen Naturforscherfest nahmen wieder über 30 Kinder der NABU-Kindergruppe mit ihren Eltern teil.

Mittelpunkt der Aktionen war das neue Eisenzeithaus beim Naturfreundehaus in Grafhorn. Die Kinder sind, nach einer spannenden Einführung von Christian Helmreich, in die Steinzeit zurückgereist und konnten selber Feuersteine bearbeitet und kleine Schmuckstücke aus Speckstein herstellen.

Vor dem Grillen, bei dem sich alle mit leckeren Köstlichkeiten stärken konnten, gab es auf der Wiese noch einige lustige Spiele mit dem großen Schwungschirm. Am Abend machten sich alle auf zu einer kleinen Waldwanderung, bei der Rätsel zu unsern heimischen Waldbewohnern gelöst werden mussten, bevor der lange Tag dann bei Stockbrot vom Lagerfeuer ausklang.

Hier sind einige Foto-Impressionen von unserem Fest:

 

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Im Eisenzeithaus
Foto: Hans-Jürgen Sessner

 

Sehen Sie auch einen Pressebericht dazu

  1. Hannoversche Allgemeine Zeitung

 

12. September 2015

Ein Tag im Kinderwald

 

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Beim Flöße bauen
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Ein Wald nur für Kinder? In Hannover gibt es seit einigen Jahren den Kinderwald. Ein Naturgelände, auf dem nur Kinder bestimmen, was dort gemacht wird. Das wollten sich auch die Naturforscher ansehen und unternahmen einen Tagesausflug nach Hannover.

Joachim (Jo), ein Naturpädagoge, hat uns am Vormittag in Empfang genommen, uns das Gelände gezeigt und einige Spiele mit uns unternommen. Dann konnte geschnitzt werden und es wurden kleine Flöße gebaut, die dann zu Wasser gelassen wurden.

Ein wirklich schöner Tag mitten in der Natur.

 

18. Juli 2015

Auf Grashüpferjagd

 

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Mit Kescher und Becherlupe
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Sommer ist Heuschreckenzeit. Deshalb haben sich die Naturforscher aufgemacht Grashüpfer und ihre Verwandten zu erforschen. Auf einer Wiese am Ortsrand waren mit Keschern und Becherlupen schnell viele verschieden Heuschrecken gefangen. Wie wir feststellen mussten ist es gar nicht so einfach anhand von Büchern und Bestimmungshilfen festzustellen um welche Arten es sich dabei genau handelt.

Wir haben gelernt wie das "Zirpen" entsteht, was Heuschrecken fressen und warum es Schmetterlings- aber keine Heuschreckenraupen gibt. Dann haben wir noch gemessen wie weit unsere Grashüpfer springen können und berechnet wie weit wir springen müssten, wenn wir es denn so gut könnten wie die Heuschrecken: etwa 70 Meter!

 

25. Oktober 2014

Vom Korn zum Brot

 

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Naturforscher beim Brötchenbacken
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Unser Brot kommt heute vom Bäcker oder aus dem Supermarkt. Wie schwierig es ist es selber herzustellen konnten die Naturforscher bei einem Projekttag auf dem Gut Adolphshof lernen.

Nach einem Hofrundgang, mit Besuch bei den Hühnern, Ziegen, Schweinen und Kühen, ging es zuerst in die Mühle. Dort lagen schon Getreideähren bereit. Nun mussten die Körner mühsam mit Dreschflegeln herausgeschlagen werden. Bevor es zur Backstube ging, wurden die Körner mit Handmühlen zu Mehl vermahlen. Dort konnte das Mehl mit weiteren Biozutaten vermischt, zu vielen kleinen Bötchen geformt und in den Backofen geschoben werden.

Nach einem Besuch auf dem Getreidefeld waren die Brötchen dann fertig gebacken, etwas abgekühlt und konnten endlich mit Butter und Marmelade verspeist werden.

Vielen Dank an das Team vom Gut Adolphshof für den schönen Tag!

 

26. April 2014

Naturforscherfest und Besuch im Bullenmoor

 

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Im Gänsemarsch durchs Moor
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Auch in diesem Jahr gab es bei uns wieder ein kleines Naturforscherfest. Anlass war der Naturschutzpreis den die Kindergruppe im letzten Jahr bekommen hatte. Ein Teil des Preisgeldes wollten wir für eine kleine Feier verwenden.

Etwa 30 Kinder trafen sich am Naturfreundhaus Grafhorn. Nach einer Besichtigung der dortigen Naturdetektivstation ging es in das benachbarte Bullenmmor. Von Christian Helmreich wurde uns die Entstehung des Moores, der Unterschied zwischen Niedermoor und Hochmoor und die Herkunft des Namens Bullenmmor erklärt.

Zurück in Grafhorn gab es dann die Möglichkeit zum Spielen. So musste ein gefährlicher „Krokodilfluss“ im Wald mit einem Seil überquert werden. Später gab es dann Leckeres vom Grill. Als es langsam dunkel wurde haben wir gemeinsam ein Lagerfeuer entzündet an dem der Abend dann bei Stockbrot ausklang.

 

05. April 2014

Kinder helfen den Stadtpark bunter zu machen

 

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Die ersten Sträucher sind gepflanzt
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Bei einer großen Pflanzaktion wurde am Samstagvormittag, rund um das „Wildbienenhotel“, kräftig gegraben und gewässert.

20 NABU-Kinder, im Alter von 4 bis 13 Jahren, waren in den Park gekommen, um tatkräftig mitzuhelfen. Auch einige Eltern waren dabei und so konnten in knapp zwei Stunden 19 recht große Sträucher gepflanzt werden.

Die Idee zur Pflanzung stammt von der Burgdorfer Stiftung ProTiNa. Die Stiftung hatte auch die Organisation und Planung übernommen. Da sich die NABU-Kindergruppe schon seit längerer Zeit mit Wildbienen beschäftigt, hat sie sehr gerne mitgeholfen den Park etwas bunter zu machen und Nahrungspflanzen für die Bewohner im „Wildbienenhotel“ zu pflanzen.

Gepflanzt wurden Wildrosen, Schneebälle, Blutjohannisbeeren und Felsenbirnen.

 

Sehen Sie auch die Presseberichte dazu

  1. Hannoversche Allgemeine Zeitung
  2. Marktspiegel Burgdorf

 

25. Januar 2014

Winterbesuch bei den Fledermäusen

 

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Im Winterquartier
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Wo verbringen unsere Fledermäuse eigentlich den Winter? Von vielen Fledermäusen wissen wir das leider nicht. Aber einige, vor allem Braune Langohren, verschlafen die kalte Jahreszeit in Kellern und alten Bunkern die der NABU für sie hergerichtet hat. Drei dieser Winterquartiere konnten beim Naturforschertreffen am Samstag besichtigt werden.

Nachdem alle Kinder darauf aufmerksam gemacht wurden, dass sie sich möglichst leise verhalten und die Fledermäuse nicht zu lange anleuchten sollten, ging es hinein in die Bunker und alle Verstecke und Ritzen wurden abgesucht. In den Bunkern war es nicht gerade gemütlich. Natürlich war es dort dunkel, die Temperatur betrug nur etwa 4 Grad und der Boden war mit Wasser bedeckt. Insgesamt wurden in den 3 besuchten Bunkern fast 20 schlafende Fledermäuse gefunden. Dann gab es noch einen kleinen Fledermausquiz, bei dem es Fragen zum Winterschlaf der Fledermäuse zu beantworten galt.

Als kleine Überraschung entdeckten einige Kinder in den feuchten Ecken etliche Molche, die von den jungen Amphibienexperten gleich als Bergmolche bestimmt wurden.

 

25. August 2013

4. Naturerlebniswochenende auf Gut Sunder

 

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Naturforscher auf Gut Sunder
Foto: Hans-Jürgen Sessner

In jedem Sommer fahren die Naturforscher für ein Wochenende zum NABU- Gut Sunder. Diesmal wollten 29 Kinder dabei sein, das herrliche Naturerlebnisgelände erforschen und dort zwei abwechslungsreiche Tage zu verbringen.

In diesem Jahr drehte sich alles um „Frosch, Molch & Co“. Wir haben an den Teichen auch etliche verschiedene Amphibien und Reptilien entdeckt.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht auf unserer Frosch, Molch & Co. Seite

Die weitern Höhepunkte des Wochenendes waren sicherlich, der Besuch im Fledermauskeller, der Abend am Lagefeuer, die Nachtwanderungen und die Übernachtung in der Strohscheune.

 

10. August 2013

Naturforscher besuchen Windräder

 

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Naturforscher unterm Windrad
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Treffpunkt für die Naturforscher war diesmal ein Windpark bei Burgdorf. Gemeinsam wollten wir uns Gedanken über Windenergie und andere Arten der Stromerzeugung machen und die Auswirkungen auf die Natur erörtern.

Direkt unter den Flügeln eines der Windräder sitzend, wurden alle bekannten Möglichkeiten Strom zu erzeugen zusammengestellt und überlegt, ob es erneuerbare Energien sind oder nicht. Bei allen Techniken wurden dann die Vor- und Nachteile besprochen: Windräder können gefährlich für Vögel und Fledermäuse sein, bei Kohlekraftwerken entsteht viel Kohlendioxyd und Kernenergie ist gefährlich und es erzeugt strahlenden Atommüll. Als Fazit blieb, dass alle Nachteile für die Umwelt und den Menschen haben und keine perfekt ist. In einer kleinen Abstimmung wurde die Solarenergie als die beste und Kernenergie und Kohle als die schlechtesten Energien gewählt.

Nach der vielen Theorie ging es dann, mit der Becherlupe, an das Erforschen der Ausgleichsfläche gleich nebenan. Neben Hecken ist dort ein großer Blühstreifen angelegt worden um die Auswirkungen der Windräder auf die Natur etwas abzumildern.

 

23. März 2013

Auf der Suche nach dem Frühling

 

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Vom Frühling (fast) keine Spur
Foto: Hans-Jürgen Sessner

Ende März sollte es eigentlich langsam Frühling werden. Zeit also, sich auf die Suche nach den ersten Frühlingsboten zu machen.

Doch dieses Jahr ist alles anders. Am Morgen ist es frostig kalt und ein kräftiger, eisiger Wind weht. Dick eingemummt treffen sich die Naturforscher im Wald. Vom Frühling keine Spur. Trotzdem geht es auf die Suche durch den Wald. Aber statt singender Vögel, der ersten grünen Blätter oder der ersten Insekten wurden Spuren von Rehen im Schnee entdeckt. Als erstes frisches Grün haben wir immerhin einige kleine Buschwindröschen und einen kleinen Löwenzahn zwischen den Schneeresten entdecken können. Aber mit einigen Naturspielen und heißen Getränken wurde niemandem so richtig kalt.

Der Frühling, und damit auch seine Boten, lassen wohl noch einige Tage auf sich warten.

 

 

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Der NABU bietet, für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren, die Teilnahme an unserer Kindergruppe den „Naturforschern“ an.   Mehr

 

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