Nabu Burgdorf-Lehrte-UetzeKinder & JugendKindergruppe
Naturforscher im Stroh
15 Kinder unserer NABU-Kindergruppe, sowie 16 weitere aus den benachbarten Gruppen Langenhagen und Burgwedel, haben ein spannendes Naturerlebnis-Wochenende auf dem NABU Gut Sunder verbracht.
Während der Anreise im Bus am Samstagmorgen, hieß es erst einmal für alle Teilnehmer sich gegenseitig kennen zu lernen. Auf dem Gut angekommen wurde gleich das dortige Strohhotel bezogen. Denn übernachtet werden sollte diesmal ganz abenteuerlich: gemeinsam im Stroh.
Dann gab es eine kleine „Rallye“ über das Gelände des Gutes, um die neue Umgebung zu erkunden. In kleinen Gruppen mussten kniffelige Fragen zum Gut und zur Natur dort beantwortet werden. Der Nachmittag wurde zumeist am Wasser verbracht. Es wurde gekeschert und Fische, Wasserinsekten, Frösche und sogar einige Ringelnattern gefangen. Besonders viel Spaß machte es einigen Kindern Staudämme in einem Bach zu bauen. Auf Gut Sunder ist dies ausdrücklich erlaubt. Am Abend haben dann alle gemeinsam gegrillt, bevor es auf eine Nachtwanderung zur Beobachtung von Fledermäusen ging. Wir konnten einige Fledermäuse beobachten und mit unseren Detektoren auch hören, die aus einem Fledermauskasten an einer Scheune ausflogen.
Spät abends waren dann alle wirklich müde, aber die großen Betten aus Stroh warteten ja bereits.
Am nächsten Morgen ging es noch auf eine Wiese und in den Wald um dort Insekten zu finden und zu beobachten. Nach dem Mittag wurden die Kinder von ihren Eltern abgeholt. Natürlich mussten alle den Erwachsenen noch zeigen, wo sie übernachtet hatten und was sie an den beiden Tagen so erlebt hatten. Das Wochenende auf Gut Sunder hat allen so gut gefallen, dass wir es im nächsten Jahr gerne wiederholen wollen.
Kinder auf Krabbeltiersafari
Kinder auf Krabbeltiersafari Tausendfüßer, sollten gefunden werden. Bei den ersten, wie einem Marienkäfer oder einer Spinne war das recht einfach.
Was ist eine Safari? Und was sind eigentlich Krabbeltiere?
Diese Fragen waren rasch beantwortet und so konnten sich die 15 „Naturforscher“ schnell auf den Weg machen, um die kleinen Bewohner des Stadtparks zu entdecken.
Zwölf Tiere, von Ameise bis Tausendfüßer, sollten gefunden werden. Bei den ersten, wie einem Marienkäfer oder einer Spinne war das recht einfach. Die saßen gleich am beginn des Weges auf den Blättern von Brennnesseln. Etwas schwieriger war es da schon einen Rüsselkäfer zu entdecken. Gemeinsam wurde ein weißes Tuch aufgespannt, unter einen Ast gehalten und dieser kräftig geschüttelt. Dann konnten die heruntergefallenen „Krabbeltiere“ in die Becherlupen befördert und bestimmt werden. Zwischendurch wurde immer wieder unter morschem Holz und altem Laub nach den Bodenbewohnern, wie Asseln und Tausendfüßern gesucht. Hier wurde dann auch der Tausendfüßer und als Höhepunkt des Tages ein kleiner (Pseudo-) Skorpion gefunden.
Nach zwei Stunden waren fast alle gesuchten Tiere gefunden worden. Nur ein Schmetterling ließ sich an diesem, wohl etwas zu kühlem Vormittag, nicht blicken.
Arche der Artenvielfalt im Stadtpark
Was ist Artenvielfalt und warum ist diese so wichtig? Um diese Frage ging es beim letzten Treffen der Naturforscher. Bei einem Spiel wurde gezeigt, wie die Arten (Pflanzen, Tiere aber auch der Mensch) von einander abhängen und wie sich Veränderungen auf andere Arten auswirken können.
Dann suchten alle gemeinsam eine Fläche im Stadtpark, auf der unser „Arche“ (1m mal 1m) abgesteckt wurde. In diesem sehr kleinen Bereich, soll im Laufe des Jahres die Artenvielfalt beobachtet werden. Außerdem wollen wir versuchen mit kleinen Veränderungen die Anzahl der dort vorkommenden Arten zu erhöhen.
Sofort erforschten die Kinder eifrig, welche Tiere und Pflanzen dort zu finden waren. Spinnen, Ameisen und verschiedene Käfer wurden gefunden. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussah, wachsen doch erstaunlich viele verschiedene Pflanzen auf dieser kleinen Fläche. Einige konnten aber noch nicht bestimmt werden. Vielleicht gelingt uns das ja bei den nächsten Besuchen, wenn einige davon blühen.
Diese Aktion ist Bestandteil des Projekts „100 Archen für Niedersachsen“ und wird parallel von vielen weiteren Gruppen durchgeführt. Weitere Informationen bei der NAJU-Niedersachsen: www.niedersachsen.naju.de/100_archen/index.html
Wohnungsbau für wilde Bienen
Im Burgdorfer Stadtpark, vor dem Rathaus II, steht seit kurzer Zeit ein Insektenhotel. Das Holzgerüst dafür war fachgerecht von einer ortsansässigen Zimmerei hergestellt und mit einem Dach versehen worden. Bisher fehlten aber noch die „Wohnungen“ für die zukünftigen Bewohner.
Das ist natürlich eine interessante Aufgabe für die NABU-Kindergruppe. Mit Unterstützung einiger Eltern und weiterer Helfer ging es am Samstagvormittag an die Arbeit.
Da unsere „Naturforscher“ bereits kleinere Nisthilfen für Wildbienen gebaut hatten, waren die verschiedenen Arbeitsschritte den meisten bereit bekannt.
An verschiedenen Stationen wurden Löcher in Holzscheiben gebohrt, Schilf und markhaltige Zweige in passende längen geschnitten, Lehm angerührt und Hohlziegel mit Lehm und Schilf gefüllt. Anschließend wurde alles im „Hotel“ verbaut. Nach zwei Stunden Arbeit war ein guter Teil des Insektenhotels fertig bestückt. Und die ersten Mauerbienen flogen auch schon um ihr neues Zuhause und werden schon in Kürze die ersten Nester gebaut haben.
Bei den nächsten Naturforscher-Treffen im Stadtpark werden wir das Insektenhotel regelmäßig besuchen und beobachten wie es besiedelt wird.
Nistkästen für den Stadtpark
Kurz vor dem Frühling gab es für unsere Naturforscher noch Wichtiges zu tun. Im Lehrter Stadtpark sollten neue Nistkästen für verschiedene Vogelarten und für Fledermäuse angebracht werden. 19 Kästen aus Holzbeton wurden dafür angeschafft und einen ruhigen Teil des Parks, ganz in der nähe unserer Streuobstwiese, transportiert. Dort untersuchten die Kinder die sehr verschiedenen Modelle erst einmal genau und überlegten, anhand der Bauform und der Fluglöcher, für welche Bewohner diese gedacht sein könnten.
Dann ging es an die Arbeit. Zuerst mussten gemeinsam die passenden Bäume ausgesucht werden. Da es Fledermäuse gerne warm haben, wählen wir für ihre Kästen die sonnigsten Plätze aus. Eine Leiter wurde angelegt, ein Nagel eingeschlagen und der Nistkasten angehängt. Nach zwei Stunden waren alle Kästen angebracht. Alle waren mit unserer Arbeit zufrieden, wir konnten uns auf den Rückweg machen und die Meisen durften gleich mit dem Nestbau beginnen.
Winter im Wald
Unser erstes Gruppentreffen dieses Jahres fand im tief verschneiten Wald statt. Über Nacht war frischer Schnee gefallen, und so konnten alle auf den Waldwegen Spuren von Tieren sehen, die hier vor kurzem lang gelaufen waren. In einer Hütte wurde eine Rast eingelegt.
Bei dieser Gelegenheit konnten die Kinder beweisen, wie viel sie über das Leben der Waldbewohner im Winter wissen und noch einiges dazu lernen.
Nach einem vergnüglichen Spiel auf einer Waldwiese, wurde der Rückweg noch einmal zu einer kleinen Schneeballschlacht genutzt, denn beim nächsten Treffen ist vielleicht schon der Frühling eingezogen.
Nistkastenkontrolle im Stadtpark
Ein Samstag Vormittag Ende Oktober. Es ist noch ziemlich kalt im Burgdorfer Stadtpark. Einige Kinder tragen eine lange Leiter, ein Mädchen hält ein Schreibbrett in den Händen, die Blicke der anderen schweifen durch die Bäume. Dann ein Ruf „Hier ist die Nummer Zwölf“.
Klarer Fall: Die Kindergruppen des NABU sind wieder unterwegs um die Nistkästen zu kontrollieren. Ein Kasten nach dem anderen wird von den Kindern entdeckt, mit Hilfe einiger erwachsener Helfer abgenommen und geöffnet. Das alte Nest wird herausgenommen und bestimmt. Welcher Vogel hat es gebaut? Dann wird der Kasten gereinigt, wieder verschlossen und zurückgehängt. Ins Protokoll wird eingetragen: Nistkasten 12 - Meisennest.
Wie in jedem Jahr befanden sich in den meisten Kästen Nester von Kohl- und Blaumeisen. In 2 Nestern haben wir leider auch tote Meisenküken gefunden. Das fanden die Kinder zwar traurig, gehört aber auch zur Natur.
Als besondere Überraschung hatten in einigen der Kästen Mäuse einen Futtervorrat für den Winter angelegt. In einem davon waren sogar drei Mäuse anwesend, die aber mindesten so erschrocken waren wie die Kinder als die Vorderwand des Nistkastens abgenommen wurde. Obwohl die Kästen eigentlich für Vögel gedacht sind, dürfen die Mäuse natürlich bleiben.
Unterwegs mit den Naturforschern
Wie jeden Monat traf sich die NABU-Kindergruppe, die „Naturforscher“ heute wieder in „Ihrem“ Wald. Ihre Gruppenleiterin, hat sich wieder ein spannendes Programm ausgedacht.
Heute haben die Kinder zuerst einmal einiges über Eichhörnchen gelernt. Eichhörnchen vergraben im Herbst Nahrung als Wintervorrat. Das konnten die Kinder gleich vor Ort ausprobieren und einige Nüsse im Wald verstecken.
Dann ging es weiter, und es wurden Blätter gesammelt, sortiert und gemeinsam bestimmt. Wie es sich für echte Naturforscher gehört, kannten die Kinder natürlich die meisten der Baumarten bereits. Jedes der Kinder hatte sich im Frühjahr einen „eigenen“ Baum ausgesucht. Nun galt es diesen wiederzufinden, und zu sehen wie er sich seit dem die verändert hat.
Zum Ende der beiden Gruppenstunden mußten dann die versteckten Nüsse von den Eichhörnchen wieder gefunden werden, was gar nicht so einfach ist.
Kinder helfen Obstbäume pflanzen
Der Herbst ist die richtige Zeit um auf unseren Streuobstwiesen neue Bäume nachzupflanzen. In diesem Jahr sollten in Ehlershausen 15 weitere Obstbäume gesetzt werden. Dazu haben wir auch die Kinder aus unseren Kindergruppen eingeladen.
Leider war der Vormittag an dem wir gepflanzt haben völlig verregnet, so dass nur 4 Kinder mit ihren Eltern erschienen sind. Aber diese Kinder haben, trotz des schlechten Wetters, sehr fleißig mitgeholfen: Pflanzloch graben, einen Baum hineinsetzen, einen Pfahl dazu, Erde einfüllen, festtreten und wässern. Nur zum anbinden der Bäume waren unser jungen Helfer noch zu klein.
Dank vieler weiterer Helfer war die Arbeit aber schnell erledigt. Und nach getaner Arbeit konnten sich dann alle am Grill und mit heißem Kakao wieder aufwärmen.
Kindergruppen beobachten Fledermäuse im Stadtpark
Am letzten Augustwochenende trafen sich viele der Kinder aus den Kindergruppen, mit Ihren Eltern und einigen NABU-Aktiven, zur gemeinsamen Fledermausbeobachtung. Zu Beginn wurde anhand von präparierten Fledermäusen spannendes aus dem Leben der Nachttiere erklärt. Wie finden Fledermäuse ihre Nahrung im Dunklen? Die Kinder aus den Gruppen wußten die Antwort natürlich bereits. Mit großen Taschenlampen und Fledermausdetektoren ging es dann durch den Stadtpark.
Zuerst konnten nur die Rufe der Zwergfledermäuse im Detektor gehört werden. Dann aber entdeckten die Kinder die ersten Tiere am Abendhimmel. Etwas später, als es völlig dunkel geworden war, ging es an einen großen Teich im Park. Dort konnten viele Wasserfledermäuse, unter lautem knattern aus dem Fledermausdetektor, beobachtet werden. Mit den Lampen wurden die Fledermäuse angeleuchtet, und konnten so von den Kindern beobachtet werden, wie sie dicht über der Wasseroberfläche ihre Beute jagten.
Kindergruppen bauen Nisthilfen für Vögel und Wildbienen
Unsere beiden Kinder- Jugendgruppen treffen sich einmal im Monat. Darüber hinaus bieten wir von Zeit zu Zeit weitere Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen an.
Unsere jüngste Aktion fand auf unserer Streuobstwiese in Röddensen statt. Dort haben wir, mit den Kindern und einigen ihrer Eltern, Nistkästen für Meisen und Feldsperlinge gebaut. Vorgefertigt Bausätze wurden mit viel Spaß zusammengeschraubt, mit einem Wetterschutz aus Dachpappe versehen, und an den gemeinsam ausgesuchten Bäumen angehängt.
Nach einer kleinen Spielpause gab es Einblicke in die Nester von Wildbienen, und es konnte einiges über deren Leben gelernt werden. Für Bienen und andere Insekten haben wir dann „Insektenhotels“, aus gebohrten Holzscheiben, Schilf, Bambus und Lehm, gebaut und auf der Wiese angebracht. Sicherlich werden alle diese Nisthilfen bald von den Wiesenbewohnern angenommen.
Die Naturforscher
Der NABU bietet, für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren, die Teilnahme an unserer Kindergruppe den „Naturforschern“ an. Mehr










