Nabu Burgdorf-Lehrte-UetzeKinder & JugendKindergruppe

 

19. Oktober 2011

Ausflug ins Wisentgehege

 

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Rundgang mit der Gehegeschule

Zum Abschluss unseres „Waldherbstes“ sind die Naturforscher ins Wisentgehege gefahren.

Morgens ging es mit Bahn und Bus gemeinsam nach Springe. Dort angekommen wurden wir von Frau Tripke von der Gehegeschule in Empfang genommen. Sie hatte ein spannendes Programm für die Kinder vorbereitet, bei dem es um Wisente und Hirsche und um den Unterschied zwischen Hörnern und Geweihen ging.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause und einem Besuch auf dem Spielplatz blieb noch Zeit um die anderen Tiere im Gehege zu erkunden. Der Höhepunkt des Tages war sicherlich die Greifvogelvorführung auf dem Falknerhof. Dort flogen Falken, ein Adler und ein Uhu direkt über unsere Köpfe hinweg. Obwohl wir 6 Stunden im Wisentgehege waren, konnten wir doch nicht alles dort entdecken. Daher werden wir sicherlich wiederkommen.

 

08. Oktober 2011

Mit der Waldführerin unterwegs

 

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So sieht das Fell eines Wildschweines aus

Mehr als 20 Naturforscher haben sich in der auf den Weg gemacht um die großen Tiere des Waldes kennen zu lernen. Unsere Waldführerin Frau Niklas hatte alles nötige dazu mitgebracht: Knochen und Geweihe von Reh und Hirsch, das Fell eines Wildschweins, interessante Federn und tolle Spiele.

Aber zuerst wurde gelernt wie man sich im Wald bewegt ohne die Tiere dort zu sehr zu stören. Denn wer laut und hastig durch den Wald läuft wird dort nicht viel beobachten können. So ging es gemeinsam durch den Wald und Frau Niklas stellte uns wichtige Bewohner des Waldes vor. Zwischen allen Erklärungen und Beobachtung gab es immer wieder spannende Spiele. Und nebenbei haben wir viele Dinge entdeckt, die wir alleine sicherlich nicht gefunden hätten: Eine Stelle an der ein Reh geschlafen hat und einen Baum an dem sich Wildschweine Ihr Fell gerieben haben.

Dieser Vormittag im Wald bleibt uns allen bestimmt lange in Erinnerung.

 

24. September 2011

Junge Bäume, alte Bäume, tote Bäume

 

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Ein alter Baumstamm wird untersucht.

Heute fand unser Naturforschertreffen in einem Wald statt, in dem wohl schon sehr lange nicht mehr aufgeräumt wurde. Überall lagen alte, schon etwas vermoderte Baumstämme herum und einige abgestorbene Bäume ragten noch in den Himmel. Alles sah ein wenig unordentlich aus.

Doch gerade dieser Wald entpuppte sich als Fundgrube für verschiedene Tier- und Pflanzenarten: Auf alten Baumstubben wuchsen Pilze, Moose und Flechten. Unter der Rinde eines alten Eichenstammes fanden wir große Mengen an Asseln, Tausendfüßern und Käferlarven. Ein toter, noch aufrecht stehender Baum war mit „Holzwurmlöchern“ übersät. In einigen hatten Wildbienen ihre Nester gebaut. Und im oberen Teil des Baumes hatte ein Specht viele Baumhöhlen hineingehämmert. Vielleicht hat er In einer davon seine Jungen großgezogen? In anderen könnten andere Vögel oder Fledermäuse leben.

Als wir zum Schluss noch einige ganz kleine Bäume entdeckten, die auf einem Stapel alter Baumstämme wuchsen, wussten alle, dass Totholz gar nicht so tot ist, sondern voller Leben steckt.

 

22. September 2011

NABU-Kindergruppe erhält Naturschutzpreis

 

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Überreichung des Preises durch NABU-Landesgeschäftsführerin Gabriele Köppe (li) und Krista Strahl (re)

Die Naturforscher, die Kindergruppe des NABU Burgdorf, Lehrte, Uetze haben den 1. Preis des Dr. Strahl NABU-Jugendnaturschutzpreis erhalten. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Wildbieneninseln“, bei dem die Kinder derzeit 2 Flächen betreuen und diese als Lebensraum für Wildbienen erhalten und entwickeln. Das Projekt beinhaltet Pflegeeinsätze, Bau von Nisthilfen und Beobachtung von Bienen und Blütenpflanzen. Als Preisgeld erhält die Kindergruppe dafür 500€.

Anlässlich der Landesvertreterversammlung des NABU Niedersachsen hat der Gruppenleiter Hans-Jürgen Sessner den Preis stellvertretend für die "Naturforscher" in Empfang genommen. Beim nächsten Treffen an der Wildbieneninsel im Burgdorfer Stadtpark wird er dann offiziell an die Kinder übergeben. Dort wird dann auch gemeinsam beraten, wie das Preisgeld verwendet werden soll.

Der ehemalige NABU-Vizepräsident Dr. Fedor C. Strahl hat den Preis anlässlich seines 75. Geburtstags gestiftet. Er wollte mit diesem Preis die junge Generation ermutigen sich für den Erhalt von Natur und Landschaft einzusetzen. Nach seinem Tod hat sich seine Frau Krista Strahl bereiterklärt den Preis fortzuführen.

 

10. September 2011

Große Nachtwanderung im Burgdorfer Holz

 

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Gleich wird es dunkel

Am Samstagabend, in der Dämmerung, trafen sich 35 Naturforscher und viele Eltern am Rand des Burgdorfer Holzes.

Heute sollte der Wald einmal im Dunkeln erlebt werden. Beim letzten Abendlicht ging es auf einen langen Waldweg. Unterwegs wurde mehrmals angehalten und nach Geräuschen und Tierstimmen gehorcht. Da die gossen Tiere des Waldes sich nicht hören ließen, wurden Stimmen „vom Band“ vorgespielt die dann geraten werden mussten. Wer weiß schon, wie ein Reh ruft oder wie eine Waldohreule klingt?

In einem Waldstück, gleich neben dem Weg, wurden mit Taschenlampe und Becherlupe voller Begeisterung Käfer, Spinnen, Tausendfüßer und andere nächtliche Bodenbewohner gesammelt. Plötzlich entdeckten die Kinder in einem Seitenweg ein seltsames Licht. Natürlich mussten wir in diesen Weg einbiegen und nachschauen was das war. Neben einer Kerze saß ein Wurzelzwerg und hatte einen Brief für die Naturforscher dabei. Darin schrieb er, dass Wurzelzwerge alte Bäume und Wurzeln zum Leben brauchen, und bat die Kinder beim Schutz der Wälder zu helfen.

Auf dem Rückweg leuchteten am Wegrand viele Glühwürmchen. So etwas hatte bisher kaum eines der Kinder gesehen. Am Waldrand zurückgekehrt gab es noch ein besonderes Schauspiel: Wie bestellt, kreiste eine Fledermaus immer wieder dicht über unseren Köpfen und war im Taschenlampenlicht toll zu sehen und im Fledermausdetektor zu hören. Mehr

 

11. Juni 2011

Naturerlebniswochenende auf Gut Sunder

 

Zum zweiten Mal verbrachte unsere NABU Kindergruppe ein Naturerlebniswochenende auf dem NABU-Gut Sunder. Gemeinsam mit Kindern aus Burgwedel und Langenhagen gab es von Samstagvormittag bis Sonntagnachmittag viel Spaß in der Natur und keine Langeweile.

Nach einer kleinen Erkundungsrallye über das Gut stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Ob Keschern am Bach, Exkursionen mit der Becherlupe in den Wald oder Käfer fangen auf der Wiese. Für jeden war das Passende dabei. Der Samstagabend wurde am Lagerfeuer verbracht und als es dann ganz dunkel war konnten die Fledermäuse von Gut Sunder beobachtet werden. Übernachtet wurde gemeinsam in der gemütlichen Strohscheune.

Zum Abschluss erhielten alle teilnehmenden Kinder ihre Gut Sunder-Urkunde und waren sich einig, dass wir im nächsten Jahr alle wieder hier sein werden.

 

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Spielerisch lernen

 

14. Mai 2011

Große Vogelzählung im Stadtpark

 

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Im Gebüsch sind Vögel schwer zu entdecken

Jedes Jahr im Mai veranstaltet der NABU die Stunde der Gartenvögel. In diesem Jahr wollten nun auch die Naturforscher mitmachen. Am Samstagvormittag fanden sich 20 Kinder und einige Erwachsene zum Beobachten und Zählen der Vögel ein.

Nach einer kleinen Vorstellung der häufigsten Vögel gingen die Teilnehmer dann in kleinen Gruppen, ausgerüstet mit Ferngläsern, Bestimmungshilfen und Schreibzeug, auf die Pirsch durch den Park. Jeweils ein Erwachsener begleitete die Kinder auf ihrem Weg durch den Park und unterstützte bei der Suche. Recht einfach war es auf den Rasenflächen Amseln, Stare und Drosseln zu finden und die Enten auf der Aue und den Teichen waren auch nicht zu übersehen. Viel schwieriger war aber die kleinen Vögel in Büschen und Bäumen zu entdecken. Da mussten alle sehr genau hinsehen und so mancher Vogel war schon wieder verschwunden bevor er bestimmt werden konnte.

Aber nach etwa einer Stunde standen dann 90 Vögel aus 25 verschiedenen Arten auf den Listen der Kinder.

Am Nachmittag oder am Sonntag wollten dann die meisten Kinder, im heimischen Garten mit ihren Familien, noch einmal Vögel zählen und die Ergebnisse zum NABU schicken. Mehr

 

26. März 2011

Auf der Suche nach der Haselmaus

 

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Die fleißigen „Nussjäger“

Die Haselmaus ist gar keine richtige Maus, sondern ein Verwandter des Siebenschläfers. Sie ist sehr selten, sehr scheu und nur nachts unterwegs. Daher hat auch kaum jemand schon einmal eine echte Haselmaus beobachtet. Auch die Experten wissen nicht genau, wo bei uns in Niedersachsen noch welche vorkommen.

Deshalb wollten wir mithelfen und beteiligen uns an der “Großen Nussjagd“. Und das geht so: Die Lieblingsspeise der Haselmaus sind Haselnüsse. An den Spuren, die an den Nussschalen zu finden sind, können wir feststellen, ob sie von einem Vogel, einem Eichhörnchen, einer „richtigen“ Maus oder eben von einer Haselmaus gefressen wurde.

Mit 36 Kindern ging es dann in „unseren“ Wald. Unter Haselnusssträuchern, die jetzt im Frühjahr durch ihre auffälligen Kätzchen gut zu finden sind, wurde eifrig gesucht. Alle Funde wurden genau notiert und untersucht. Leider waren aber keine, von einer Haselmaus angenagten dabei. Vielleicht werden wir es im Herbst in einem anderen Waldstück noch einmal versuchen. Mehr

 

12. Februar 2011

Winterbesuch bei den Fledermäusen

 

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Gleich geht’s in den Fledermausbunker

Fledermäuse halten ihren Winterschlaf meistens an sehr verborgenen Plätzen. Kaum jemand hat schon einmal eine von ihnen dabei gesehen. Und das ist eigentlich auch gut so, sollen sie doch möglichst nicht gestört werden.

Für unsere Kindergruppe haben wir aber einmal eine Ausnahme gemacht und einen unserer Fledermausbunker geöffnet. Nach einer kurzen Einführung, bei der erklärt wurde warum die Tiere Winterschlaf halten und wie sie das machen, ging es dann - ganz leise - in kleinen Gruppen in den Bunker. Mit der Taschenlampe wurde in alle Löcher der dort angebrachten Hohlblocksteine geleuchtet. Es ist gar nicht so einfach die kleinen Tiere darin zu erkennen. Aber zum Schluss waren 7 Fledermäuse gefunden. Zwischendurch konnten die Kinder ihr Wissen über Fledermäuse in einem kleinen Rätsel testen und sich „ausgestopfte“ Fledermäuse ansehen. Und allen denen dabei kalt geworden war, wärmten sich im „Fledermausspiel“ wieder etwas auf.

 

27. November 2010

Naturforscher-Pflanzaktion

 

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Mit vereinten Kräften…

Heute waren unsere Naturforscher zu einer Pflanzaktion auf unserer Streuobstwiese in Lehrte eingeladen. Vor zwei Jahren wurde hier, neben vielen Obstbäumen, auch eine Wildfruchthecke gepflanzt. Aber einige der Sträucher sind nicht angewachsen, einige andere wurden abgefressen.

Als die Kinder eintrafen, lagen die Sträucher schon bereit. Gemeinsam gingen wir an der Hecke entlang und suchten nach Lücken. Dann wurde jeweils ein Loch gegraben, ein Strauch hineingehalten, Erde eingefüllt und festgetreten. Mit einigen Sträuchern die übrig geblieben waren, wurde die Hecke noch etwas verlängert.

Noch sind die Sträucher recht klein und die Hecke ist nicht geschlossen. Aber in einigen Jahren wird die Hecke ein wertvoller Lebensraum für die Bewohner der Streuobstwiese sein und viele verschiedene Tiere werden hier ihre Nahrung finden. Wir wollen die Wiese auch weiterhin mit der Kindergruppe besuchen und nachschauen wie unsere Hecke wächst und gedeiht.

 

11. September 2010

Naturforscher-Stadtparkrallye

 

Naturforscher-Stadtparkrallye

Ob wohl alles richtig war?

Wie viele Inseln gibt es im großen Stadtparkteich, welchen Umfang hat der Baum dort und wer hat an dem Fichtenzapfen geknabbert?

Das waren nur drei von vielen Aufgaben, die auf der Naturforscher-Rallye zu lösen waren. 25 Kinder wurden mit Aufgabenzettel, Klemmbrett und Stift ausgerüstet und zogen dann in kleinen Gruppen durch den Park. Vereint versuchten sie die, manchmal nicht ganz einfachen, Fragen zu beantworten. Hier war Wissen über die Natur, aber auch Einfallsreichtum gefragt. Doch bei besonders kniffeligen Fragen war meistens auch eine kleine Hilfe in der Nähe zu finden.

Zum Schluss hatten alle Gruppe ihren Aufgabenzettel vollständig ausgefüllt und es ging an die Auflösung. Alle machten es sich auf den Baumstämmen des Spielplatzes bequem und gingen die Fragen noch einmal durch. Alle Gruppen hatten alles richtig beantwortet. Im nächsten Jahr müssen die Aufgaben wohl noch etwas schwieriger werden.

 

Naturforscher im Stroh

 

Naturerlebnis-Wochenende auf Gut Sunder

Wir waren dabei, beim Naturerlebnis-Wochenende auf Gut Sunder

 

15 Kinder unserer NABU-Kindergruppe, sowie 16 weitere aus den benachbarten Gruppen Langenhagen und Burgwedel, haben ein spannendes Naturerlebnis-Wochenende auf dem NABU Gut Sunder verbracht.

Während der Anreise im Bus am Samstagmorgen, hieß es erst einmal für alle Teilnehmer sich gegenseitig kennen zu lernen. Auf dem Gut angekommen wurde gleich das dortige Strohhotel bezogen. Denn übernachtet werden sollte diesmal ganz abenteuerlich: gemeinsam im Stroh.

Dann gab es eine kleine „Rallye“ über das Gelände des Gutes, um die neue Umgebung zu erkunden. In kleinen Gruppen mussten kniffelige Fragen zum Gut und zur Natur dort beantwortet werden. Der Nachmittag wurde zumeist am Wasser verbracht. Es wurde gekeschert und Fische, Wasserinsekten, Frösche und sogar einige Ringelnattern gefangen. Besonders viel Spaß machte es einigen Kindern Staudämme in einem Bach zu bauen. Auf Gut Sunder ist dies ausdrücklich erlaubt. Am Abend haben dann alle gemeinsam gegrillt, bevor es auf eine Nachtwanderung zur Beobachtung von Fledermäusen ging. Wir konnten einige Fledermäuse beobachten und mit unseren Detektoren auch hören, die aus einem Fledermauskasten an einer Scheune ausflogen.

Spät abends waren dann alle wirklich müde, aber die großen Betten aus Stroh warteten ja bereits.

Am nächsten Morgen ging es noch auf eine Wiese und in den Wald um dort Insekten zu finden und zu beobachten. Nach dem Mittag wurden die Kinder von ihren Eltern abgeholt. Natürlich mussten alle den Erwachsenen noch zeigen, wo sie übernachtet hatten und was sie an den beiden Tagen so erlebt hatten. Das Wochenende auf Gut Sunder hat allen so gut gefallen, dass wir es im nächsten Jahr gerne wiederholen wollen.

 

Kinder auf Krabbeltiersafari

 

Kinder auf Krabbeltiersafari

Kinder auf Krabbeltiersafari

Was ist eine Safari? Und was sind eigentlich Krabbeltiere?

Diese Fragen waren rasch beantwortet und so konnten sich die 15 „Naturforscher“ schnell auf den Weg machen, um die kleinen Bewohner des Stadtparks zu entdecken.

Zwölf Tiere, von Ameise bis Tausendfüßer, sollten gefunden werden. Bei den ersten, wie einem Marienkäfer oder einer Spinne war das recht einfach. Die saßen gleich am beginn des Weges auf den Blättern von Brennnesseln. Etwas schwieriger war es da schon einen Rüsselkäfer zu entdecken. Gemeinsam wurde ein weißes Tuch aufgespannt, unter einen Ast gehalten und dieser kräftig geschüttelt. Dann konnten die heruntergefallenen „Krabbeltiere“ in die Becherlupen befördert und bestimmt werden. Zwischendurch wurde immer wieder unter morschem Holz und altem Laub nach den Bodenbewohnern, wie Asseln und Tausendfüßern gesucht. Hier wurde dann auch der Tausendfüßer und als Höhepunkt des Tages ein kleiner (Pseudo-) Skorpion gefunden.

Nach zwei Stunden waren fast alle gesuchten Tiere gefunden worden. Nur ein Schmetterling ließ sich an diesem, wohl etwas zu kühlem Vormittag, nicht blicken.

 

Arche der Artenvielfalt im Stadtpark

 

Arche der Artenvielfalt im Stadtpark

Arche der Artenvielfalt im Stadtpark

Was ist Artenvielfalt und warum ist diese so wichtig? Um diese Frage ging es beim letzten Treffen der Naturforscher. Bei einem Spiel wurde gezeigt, wie die Arten (Pflanzen, Tiere aber auch der Mensch) von einander abhängen und wie sich Veränderungen auf andere Arten auswirken können.

Dann suchten alle gemeinsam eine Fläche im Stadtpark, auf der unser „Arche“ (1m mal 1m) abgesteckt wurde. In diesem sehr kleinen Bereich, soll im Laufe des Jahres die Artenvielfalt beobachtet werden. Außerdem wollen wir versuchen mit kleinen Veränderungen die Anzahl der dort vorkommenden Arten zu erhöhen.

Sofort erforschten die Kinder eifrig, welche Tiere und Pflanzen dort zu finden waren. Spinnen, Ameisen und verschiedene Käfer wurden gefunden. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussah, wachsen doch erstaunlich viele verschiedene Pflanzen auf dieser kleinen Fläche. Einige konnten aber noch nicht bestimmt werden. Vielleicht gelingt uns das ja bei den nächsten Besuchen, wenn einige davon blühen.

Diese Aktion ist Bestandteil des Projekts „100 Archen für Niedersachsen“ und wird parallel von vielen weiteren Gruppen durchgeführt. Weitere Informationen bei der NAJU-Niedersachsen: www.niedersachsen.naju.de/100_archen/index.html

 

Wohnungsbau für wilde Bienen

 

Wohnungsbau für wilde Bienen

Wohnungsbau für wilde Bienen

Im Burgdorfer Stadtpark, vor dem Rathaus II, steht seit kurzer Zeit ein Insektenhotel. Das Holzgerüst dafür war fachgerecht von einer ortsansässigen Zimmerei hergestellt und mit einem Dach versehen worden. Bisher fehlten aber noch die „Wohnungen“ für die zukünftigen Bewohner.

Das ist natürlich eine interessante Aufgabe für die NABU-Kindergruppe. Mit Unterstützung einiger Eltern und weiterer Helfer ging es am Samstagvormittag an die Arbeit.

Da unsere „Naturforscher“ bereits kleinere Nisthilfen für Wildbienen gebaut hatten, waren die verschiedenen Arbeitsschritte den meisten bereit bekannt.

An verschiedenen Stationen wurden Löcher in Holzscheiben gebohrt, Schilf und markhaltige Zweige in passende längen geschnitten, Lehm angerührt und Hohlziegel mit Lehm und Schilf gefüllt. Anschließend wurde alles im „Hotel“ verbaut. Nach zwei Stunden Arbeit war ein guter Teil des Insektenhotels fertig bestückt. Und die ersten Mauerbienen flogen auch schon um ihr neues Zuhause und werden schon in Kürze die ersten Nester gebaut haben.

Bei den nächsten Naturforscher-Treffen im Stadtpark werden wir das Insektenhotel regelmäßig besuchen und beobachten wie es besiedelt wird.

 

Nistkästen für den Stadtpark

 

Nistkästen für den Stadtpark

Nistkästen für den Stadtpark

Kurz vor dem Frühling gab es für unsere Naturforscher noch Wichtiges zu tun. Im Lehrter Stadtpark sollten neue Nistkästen für verschiedene Vogelarten und für Fledermäuse angebracht werden. 19 Kästen aus Holzbeton wurden dafür angeschafft und einen ruhigen Teil des Parks, ganz in der nähe unserer Streuobstwiese, transportiert. Dort untersuchten die Kinder die sehr verschiedenen Modelle erst einmal genau und überlegten, anhand der Bauform und der Fluglöcher, für welche Bewohner diese gedacht sein könnten.

Dann ging es an die Arbeit. Zuerst mussten gemeinsam die passenden Bäume ausgesucht werden. Da es Fledermäuse gerne warm haben, wählen wir für ihre Kästen die sonnigsten Plätze aus. Eine Leiter wurde angelegt, ein Nagel eingeschlagen und der Nistkasten angehängt. Nach zwei Stunden waren alle Kästen angebracht. Alle waren mit unserer Arbeit zufrieden, wir konnten uns auf den Rückweg machen und die Meisen durften gleich mit dem Nestbau beginnen.

 

Winter im Wald

 

Winter im Wald

Winter im Wald

Unser erstes Gruppentreffen dieses Jahres fand im tief verschneiten Wald statt. Über Nacht war frischer Schnee gefallen, und so konnten alle auf den Waldwegen Spuren von Tieren sehen, die hier vor kurzem lang gelaufen waren. In einer Hütte wurde eine Rast eingelegt.

Bei dieser Gelegenheit konnten die Kinder beweisen, wie viel sie über das Leben der Waldbewohner im Winter wissen und noch einiges dazu lernen.

Nach einem vergnüglichen Spiel auf einer Waldwiese, wurde der Rückweg noch einmal zu einer kleinen Schneeballschlacht genutzt, denn beim nächsten Treffen ist vielleicht schon der Frühling eingezogen.

 

Nistkastenkontrolle im Stadtpark

 

Nistkastenkontrolle im Stadtpark

Nistkastenkontrolle im Stadtpark

Ein Samstag Vormittag Ende Oktober. Es ist noch ziemlich kalt im Burgdorfer Stadtpark. Einige Kinder tragen eine lange Leiter, ein Mädchen hält ein Schreibbrett in den Händen, die Blicke der anderen schweifen durch die Bäume. Dann ein Ruf „Hier ist die Nummer Zwölf“.

Klarer Fall: Die Kindergruppen des NABU sind wieder unterwegs um die Nistkästen zu kontrollieren. Ein Kasten nach dem anderen wird von den Kindern entdeckt, mit Hilfe einiger erwachsener Helfer abgenommen und geöffnet. Das alte Nest wird herausgenommen und bestimmt. Welcher Vogel hat es gebaut? Dann wird der Kasten gereinigt, wieder verschlossen und zurückgehängt. Ins Protokoll wird eingetragen: Nistkasten 12 - Meisennest.

Wie in jedem Jahr befanden sich in den meisten Kästen Nester von Kohl- und Blaumeisen. In 2 Nestern haben wir leider auch tote Meisenküken gefunden. Das fanden die Kinder zwar traurig, gehört aber auch zur Natur.

Als besondere Überraschung hatten in einigen der Kästen Mäuse einen Futtervorrat für den Winter angelegt. In einem davon waren sogar drei Mäuse anwesend, die aber mindesten so erschrocken waren wie die Kinder als die Vorderwand des Nistkastens abgenommen wurde. Obwohl die Kästen eigentlich für Vögel gedacht sind, dürfen die Mäuse natürlich bleiben.

 

Unterwegs mit den Naturforschern

 

Unterwegs mit den Naturforschern

Unterwegs mit den Naturforschern

Wie jeden Monat traf sich die NABU-Kindergruppe, die „Naturforscher“ heute wieder in „Ihrem“ Wald. Ihre Gruppenleiterin, hat sich wieder ein spannendes Programm ausgedacht.

Heute haben die Kinder zuerst einmal einiges über Eichhörnchen gelernt. Eichhörnchen vergraben im Herbst Nahrung als Wintervorrat. Das konnten die Kinder gleich vor Ort ausprobieren und einige Nüsse im Wald verstecken.

Dann ging es weiter, und es wurden Blätter gesammelt, sortiert und gemeinsam bestimmt. Wie es sich für echte Naturforscher gehört, kannten die Kinder natürlich die meisten der Baumarten bereits. Jedes der Kinder hatte sich im Frühjahr einen „eigenen“ Baum ausgesucht. Nun galt es diesen wiederzufinden, und zu sehen wie er sich seit dem die verändert hat.

Zum Ende der beiden Gruppenstunden mußten dann die versteckten Nüsse von den Eichhörnchen wieder gefunden werden, was gar nicht so einfach ist.

 

Kinder helfen Obstbäume pflanzen

 

Kinder helfen Obstbäume pflanzen

Kinder helfen Obstbäume pflanzen

Der Herbst ist die richtige Zeit um auf unseren Streuobstwiesen neue Bäume nachzupflanzen. In diesem Jahr sollten in Ehlershausen 15 weitere Obstbäume gesetzt werden. Dazu haben wir auch die Kinder aus unseren Kindergruppen eingeladen.

Leider war der Vormittag an dem wir gepflanzt haben völlig verregnet, so dass nur 4 Kinder mit ihren Eltern erschienen sind. Aber diese Kinder haben, trotz des schlechten Wetters, sehr fleißig mitgeholfen: Pflanzloch graben, einen Baum hineinsetzen, einen Pfahl dazu, Erde einfüllen, festtreten und wässern. Nur zum anbinden der Bäume waren unser jungen Helfer noch zu klein.

Dank vieler weiterer Helfer war die Arbeit aber schnell erledigt. Und nach getaner Arbeit konnten sich dann alle am Grill und mit heißem Kakao wieder aufwärmen.

 

Kindergruppen beobachten Fledermäuse im Stadtpark

 

Kindergruppen beobachten Fledermäuse im Stadtpark

Kindergruppen beobachten Fledermäuse im Stadtpark

Am letzten Augustwochenende trafen sich viele der Kinder aus den Kindergruppen, mit Ihren Eltern und einigen NABU-Aktiven, zur gemeinsamen Fledermausbeobachtung. Zu Beginn wurde anhand von präparierten Fledermäusen spannendes aus dem Leben der Nachttiere erklärt. Wie finden Fledermäuse ihre Nahrung im Dunklen? Die Kinder aus den Gruppen wußten die Antwort natürlich bereits. Mit großen Taschenlampen und Fledermausdetektoren ging es dann durch den Stadtpark.

Zuerst konnten nur die Rufe der Zwergfledermäuse im Detektor gehört werden. Dann aber entdeckten die Kinder die ersten Tiere am Abendhimmel. Etwas später, als es völlig dunkel geworden war, ging es an einen großen Teich im Park. Dort konnten viele Wasserfledermäuse, unter lautem knattern aus dem Fledermausdetektor, beobachtet werden. Mit den Lampen wurden die Fledermäuse angeleuchtet, und konnten so von den Kindern beobachtet werden, wie sie dicht über der Wasseroberfläche ihre Beute jagten.

 

Kindergruppen bauen Nisthilfen für Vögel und Wildbienen

 

Nisthilfen für Vögel und Wildbienen

Nisthilfen für Vögel und Wildbienen

Unsere beiden Kinder- Jugendgruppen treffen sich einmal im Monat. Darüber hinaus bieten wir von Zeit zu Zeit weitere Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen an.


Unsere jüngste Aktion fand auf unserer Streuobstwiese in Röddensen statt. Dort haben wir, mit den Kindern und einigen ihrer Eltern, Nistkästen für Meisen und Feldsperlinge gebaut. Vorgefertigt Bausätze wurden mit viel Spaß zusammengeschraubt, mit einem Wetterschutz aus Dachpappe versehen, und an den gemeinsam ausgesuchten Bäumen angehängt.


Nach einer kleinen Spielpause gab es Einblicke in die Nester von Wildbienen, und es konnte einiges über deren Leben gelernt werden. Für Bienen und andere Insekten haben wir dann „Insektenhotels“, aus gebohrten Holzscheiben, Schilf, Bambus und Lehm, gebaut und auf der Wiese angebracht. Sicherlich werden alle diese Nisthilfen bald von den Wiesenbewohnern angenommen.

 

 

 

Kinder-Programm

 

 

Die Naturforscher

Die Naturforscher

Der NABU bietet, für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren, die Teilnahme an unserer Kindergruppe den „Naturforschern“ an.   Mehr