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Wildbienen und ihr Schutz
Während jeder die Honigbiene und die Hummeln kennt, sind die vielen anderen Bienenarten weitestgehend unbekannt. Und daher fällt auch das langsame, aber stetige Verschwinden der Wildbienen kaum jemandem auf.
Von den, in Deutschland vorkommenden, über 500 Arten stehen bereits etwa die Hälfte auf der Roten Liste, sind also stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Etliche sind bereits ganz verschwunden.
Die größten Bedrohungen für die Bienen sind der Verlust ihre Nistplätze, das Fehlen von Blütenpflanzen und die weitere Intensivierung der Landwirtschaft. Ein großes Problem, nicht nur für Wildbienen, ist unsere übertriebene Ordnungsliebe, die kaum noch Raum für wilde Ecken und Wildpflanzen lässt. Diese sind aber die Nahrungsgrundlage für alle Bienen.
Deshalb setzt sich der NABU für den Schutz dieser außergewöhnlich vielfältigen und faszinierenden Insektengruppe ein. Bei Führungen und in der Jugendarbeit soll das Bewusstsein für die Schutzwürdigkeit der Wildbienen geweckt werden. Mit unserer Kindergruppe führen wir das Projekt "Wildbieneninseln" durch, bei dem zwei kleine Biotope in den Stadtparks von Burgdorf und Lehrte gepflegt und für Wildbienen attraktiv gestaltet werden. Mehr
Dabei kann Wildbienenschutz eigentlich recht einfach sein und besteht oft auch darin etwas nicht zu tun. Wildbienenschutz kann nur gelingen, wenn möglichst viele Akteure zusammenarbeiten:
Naturschützer: Schutz und Pflege von vorhandenen Wildbienenlebensräumen. Information und Umweltbildung.
Gartenbesitzer: Naturnahe, blütenreiche Gartengestaltung. Verzicht auf Pestizide. Mehr Toleranz gegenüber Wildpflanzen. Anbringen von Nisthilfen.
Landwirte: Weniger Pestizide verwenden, vor allen an den Feldrändern. Brachflächen dulden. Randstreifen an Feldwegen möglichst spät mähen. Alte Zaunpfähle stehen lassen.
Städte und Gemeinden: Naturnahe Pflege von Parks und Grünanlagen. Nicht alle Flächen kurz mähen. Bevorzugung heimischer Blütenpflanzen bei Anpflanzungen. Wilde Ecken zulassen.
Brauchen Bienen Hotels?
In den letzten Jahren ist es in Mode gekommen „Wildbienenhotels“ zu bauen. Aber ist es wirklich nötig für Wildbienen und Solitärwespen solch aufwändige Nistwände zu bauen? Mehr
Wie leben Wildbienen?
Solitäre Bienen betreiben Brutvorsorge. Die Weibchen bauen bzw. suchen für ihre Nachkommen geschützte Nistplätze, und versorgen sie mit der Nahrung, die diese zur Entwicklung benötigen. Mehr
Bei Fragen zu Wildbienen wenden Sie sich bitte an Hans-Jürgen Sessner
Telefon: 05136-83443
Email: hans-juergen.sessner@nabu-burgdorf-uetze.de
Informationen zum Kindergruppen-Projekt "Wildbieneninsel" Mehr
Faltblatt "Nisthilfen für Wildbienen" zum Herunterladen als pdf-Datei
In der Presse
16. April 2012
Ein Hotel für seltene Wildbienen
23. Februar 2012
Wildbienen stehen beim Nabu im Fokus
28. November 2011
Kinder pflanzen 60 Sträucher
19. Oktober 2011
Die NABU „Naturforscher“ sind mit einem Jugendnaturschutzpreis ausgezeichnet worden
17. Oktober 2011
500 Euro für das Projekt Wildbieneninsel
30. August 2011
45 Tonnen Sand für Wildbienen
1. August 2011
Auf Bienensafari am Bösselberg
15. Juni 2011
Insekten und Amphibien auf der Streuobstwiese am Park
9. April 2011
Schüler bauen ein Hotel für Wildbienen
4. April 2011
Nabu baut ein Insektenhotel
28. Februar 2011
Kinder räumen Bieneninsel auf
13. September 2010
Die Wildbienen bekommen eine Insel
4. Mai 2010
Insektenhotel jetzt bewohnt
30. April 2010
Im Stadtpark steht jetzt ein Insektenhotel


